Auch beim Carsharing

Auf Zustand der Reifen achten

Ob die Reifen noch ausreichend Profil haben, lässt sich mit einer Ein-Euro-Münze checken. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
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Ob die Reifen noch ausreichend Profil haben, lässt sich mit einer Ein-Euro-Münze checken. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Vieles wie Werkstattbesuche oder Autopflege fällt beim Carsharing weg. Anders sieht es mit einer Kontrolle der Reifen aus.

Bonn (dpa/tmn) - Auch wenn Nutzer von Carsharing von vielen Lasten herkömmlicher Autofahrer befreit sind. Wer ein Auto nur zeitweise anmietet, sollte vor der Fahrt beim Kontrollgang speziell die Reifen anschauen.

Denn obgleich die Fahrzeuge regelmäßig inspiziert werden, können Nutzer nie wissen, was eine Fahrt vorher passiert sei, erläutert der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR).

Schäden wie Risse oder eingefahrene Teile lassen sich gleich erkennen. Aber besser noch mal genauer schauen, um auch nichts zu übersehen. Denn die Reifen sind die einzige Verbindung vom Auto zur Straße und deren einwandfreier Zustand daher höchst sicherheitsrelevant. Ob der Reifendruck wirklich stimmt, lässt sich nur checken, wenn man ihn an der Tanke kurz selbst prüft. Es sei denn, das Auto hat eine Reifendruckkontrollanzeige.

Ob die Reifen noch ausreichend Profil haben, lässt sich mit einer Ein-Euro-Münze checken. Verschwindet deren goldener Rand, sind noch mindestens 3 Millimeter vorhanden, weit mehr als die gesetzliche Vorgabe von 1,6 und für Sommerreifen optimal, so der DVR. Nicht vergessen, auch Ersatzrad oder Reifenpannenset zu prüfen. Wer Schäden entdeckt, sollte die Carsharing-Firma informieren und möglicherweise auf ein alternatives Fahrzeug umsteigen.

© dpa-infocom, dpa:200722-99-884369/2

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