Renn-Limousine

Audi RS7 startet im Dezember für 121 000 Euro

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Der Audi RS7 Sportback kann mit zusätzlichen Dynamikpaketen bis zu 305 km/h schnell werden. Foto: Audi AG/dpa-tmn

Audi gibt dem A7 Sportback die Sporen: Der Hersteller macht die luxuriöse Fließheck-Limousine zum schnellen Sportler.

Ingolstadt (dpa/tmn) - Da ist der Name Programm: Audi macht den A7 Sportback jetzt tatsächlich zum Sportwagen und bietet das viertürige Coupé künftig auch als RS7 an. Als Konkurrent für Autos wie BMW M8 und Mercedes-AMG CLS 63 kommt er im Dezember zu Preisen ab 121.000 Euro in den Handel. Das teilte der Hersteller mit.

Bei der Kraftkur setzt Audi auf einen doppelt aufgeladenen V8-Motor, der aus 4,0 Litern Hubraum bis zu 441 kW/600 PS schöpft und mit maximal 800 Nm binnen 3,6 Sekunden von 0 auf Tempo 100 rauscht. Bei 250 km/h regelt Audi den Vortrieb ab. Optionale Dynamikpakete aber lassen dem Sportler freien Lauf auf 280 respektive 305 km/h.

Der Sportler bekommt elektrische Unterstützung

Dass der Wagen trotzdem laut Werk nur 11,4 Liter (262 g/km CO2) verbraucht, ist auch ein Verdienst des Mild-Hybrid-Systems, mit dem Audi den Achtzylinder koppelt: Ein elektrischer Startergenerator mit 12 kW schiebt beim Anfahren zusätzlich mit an, verlängert die Start-Stopp-Phasen und gewinnt beim Bremsen mehr Energie zurück.

Zum stärkeren Motor gibt es ein deutlich strammer abgestimmtes Fahrwerk wahlweise mit Stahl- oder Luftfedern, eine direktere Progressivlenkung und Bremsen mit mehr Biss.

Außerdem haben auch die Designer Hand angelegt, den Innenraum aufgewertet und die Karosserie mit größerem Kühler und weiter ausgestellten Kotflügeln deutlich aggressiver gestaltet.

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