Carbage Run

Deshalb fahren gerade hunderte Niederländer mit skurrilen Autos durch Europa

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Riesen-Teddys oder sogar Sofas haben die Teilnehmer des "Carbage Run Nederland" auf ihren Autos montiert.

Nicht mehr als 500 Euro teuer und mindestens 15 Jahre alt: Das sind die Bedingungen des Carbage Run. Allerdings hat die Polizei ein paar Einwände gegen die Autos.

Da dürften viele gestaunt haben, als über 1.000 niederländische Autos mit skurrilen und merkwürdigen Aufbauten durch das Weserbergland kurvten. Die Fahrzeuge waren teilweise so seltsam und laut, dass sogar die Polizei alarmiert wurde.

2.500 Kilometer durch Europa

Wie die Polizei Hameln mitteilt, handelte es sich dabei um den "Carbage Run Nederland". Dies ist eine Challenge mit dem Ziel, mit alten Fahrzeugen, die nicht mehr als 500 Euro gekostet haben und älter als 15 Jahre sein müssen, in fünf Tagen 2.500 Kilometer durch verschiedene Länder zu fahren. In diesem Jahr führt der "Carbage Run" durch Deutschland, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Kroatien und Slowenien.

Die Autos werden bei diesem Roadtrip mit bunten Accessoires geschmückt – wie Teddy-Bären, Sofas oder pinke Flamingos. Das Problem: Nicht immer halten sich die Teilnehmer an die Vorschriften für den Straßenverkehr. Deshalb kontrollierte die Polizei zahlreiche Teilnehmer.

Beim "Carbage Run Nederland" geht es in erster Linie um Spaß. Zweites Ziel: in fünf Tagen 2.500 Kilometer durch Europa.

Dabei hielten sich aber nur wenige skurrile Autos nicht an die deutschen Vorgaben für die Verkehrssicherheit, wie die Polizei mitteilt. Betroffene Fahrzeuge wurden aber unter Mithilfe der "Carbage Run"-Teilnehmer verkehrssicher gemacht und konnten weiter fahren. Nur zwei Autos musste wegen erheblicher Mängel stillgelegt werden.

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Polizei will kein Spielverderber sein

Wie die Polizei weiter erklärt, wolle man "nicht als Spielverderber auftreten und einen spaßigen Roadtrip unterbinden". Allerdings weise man darauf hin, sicherheitsrelevante Grenzen nicht zu überschreiten.

Ungenügend befestigte Dachaufbauten (u. a. Sofas), die herabfallen könnten, spitze Gegenstände, die auf die Fahrzeugkarosserie angebracht wurden, oder übermäßige Lärmbelästigungen durch unzulässige Abgasanlagen gehören nicht in den öffentlichen Verkehrsraum.

Die meisten kontrollierte Teilnehmer hätten die Überprüfung mit Freude über sich ergehen lassen und Fotos mit den Polizisten gemacht.

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anb

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