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Gegen E-Autos? ADAC will kein Verbrenner-Verbot – das steckt dahinter

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Von: Sebastian Oppenheimer

Abgase kommen aus einem Auspuff. (Symbolbild)
Der ADAC hat sich strikt gegen ein Verbot von Verbrennerfahrzeugen ausgesprochen. (Symbolbild) © Franziska Kraufmann/dpa

Der ADAC ist gegen ein Verbot von Verbrennungsmotoren und warnt auch vor „politischem Aktionismus“ nach der Bundestagswahl. Das steckt dahinter.

München – Viele große Autobauer haben sich festgelegt – für sie lautet die Zukunft: Elektromobilität. In Deutschland marschiert insbesondere der Volkswagen-Konzern mit seinen Marken voran, aber auch Daimler hat kürzlich verkündet, massiv in E-Mobilität zu investieren. Der ADAC will allerdings keinen Elektro-Umstieg mit der Brechstange.

Zwar unterstütze man den Hochlauf der E-Mobilität sowie das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 – allerdings hält der ADAC auch die Entwicklung und den frühzeitigen Einsatz von synthetischen Kraftstoffen im Pkw-Bereich für machbar und notwendig, wie „Tagesspiegel Background“ berichtet. „Allein für die 35 Millionen Bestandsfahrzeuge im Jahr 2030 muss es eine Lösung geben“, erklärte ADAC-Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand. Der ADAC ist strikt gegen ein Verbot von Verbrennerfahrzeugen – und warnt dabei auch vor „politischem Aktionismus“ nach der Wahl. Der Grund für diese Haltung ist klar: Die allermeisten ADAC-Mitglieder fahren noch Verbrenner.
Auch bei einem weiteren heiß diskutierten Thema ist der ADAC nicht auf einer Linie mit VW, wie 24auto.de berichtet.*

*24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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