Neue CD: 20+ Years rooted in Jazznotjazz

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20+ Years rooted in Jazznotjazz pr Aber offenbar hielt Jan Hagenkötter, mit dem 2004 verstorbenen Namé Vaughn Gründer des Unternehmens, die Zeit reif für eine Rückschau. Und Infracom steht einfach für gute Musik an der Schnittstelle von Elektronic und Jazz. Mit Formationen wie re:jazz und den Phoneheads gelangen einige Erfolge. Die aufwendig gestaltete CD mit informativem Booklet bietet nicht einfach einen Querschnitt durch das Repertoire. Die 14 Songs entstanden speziell für das Projekt, obwohl einige Bands eigentlich schon nicht mehr so zusammenspielen. So bekommt man die sphärischen Synthesizer-Klangflächen von Aromabar („Reinvent Your Dreams“), die komplexen Rhythmus-Schichtungen von Dublex Inc. („Y.E.A.H.“), den treibenden Latin-Sound von Gabriele Poso („Calle de la plata“). Von re:jazz gibt es inspirierten Lounge-Jazz („Love Will Find You“). Die italienische Gruppe Mop Mop steuert ein stark groovendes Cover von Lonnie Liston Smiths „A Chance For Peace“ bei. Der Knaller aber ist eine besondere Premiere: Ein mehr als zwölf Minuten langer Track von „Woodland Conclave“, einer britischen Jazzformation, die ihre Platte für Infracom nie fertigstellte, weil der Kopf der Band, Perry Hemus, einen schweren Unfall erlitt und danach die Musik aufgegeben hatte. Nach Jahren gab es einen neuen Kontakt - und Hemus stimmte zu, einen der 2007 aufgenommenen Titel herauszubringen. Und „Celebration Of Life“ ist ein Versprechen, ein wunderbar entspannter Titel mit feinen Rhythmuswechseln und ausladenden Soli. -

V.A.: 20+ Years rooted in jazznotjazz (infracom). Manchmal muss man das einfach so machen: Infracom feiert gerade nicht 20. Geburtstag. Gegründet wurde das Frankfurter Independant-Label schon 1992.

. Manchmal muss man das einfach so machen: Infracom feiert gerade nicht 20. Geburtstag. Gegründet wurde das Frankfurter Independant-Label schon 1992.

Aber offenbar hielt Jan Hagenkötter, mit dem 2004 verstorbenen Namé Vaughn Gründer des Unternehmens, die Zeit reif für eine Rückschau. Und Infracom steht einfach für gute Musik an der Schnittstelle von Elektronic und Jazz. Mit Formationen wie re:jazz und den Phoneheads gelangen einige Erfolge.

Die aufwendig gestaltete CD mit informativem Booklet bietet nicht einfach einen Querschnitt durch das Repertoire. Die 14 Songs entstanden speziell für das Projekt, obwohl einige Bands eigentlich schon nicht mehr so zusammenspielen. So bekommt man die sphärischen Synthesizer-Klangflächen von Aromabar („Reinvent Your Dreams“), die komplexen Rhythmus-Schichtungen von Dublex Inc. („Y.E.A.H.“), den treibenden Latin-Sound von Gabriele Poso („Calle de la plata“). Von re:jazz gibt es inspirierten Lounge-Jazz („Love Will Find You“). Die italienische Gruppe Mop Mop steuert ein stark groovendes Cover von Lonnie Liston Smiths „A Chance For Peace“ bei.

Der Knaller aber ist eine besondere Premiere: Ein mehr als zwölf Minuten langer Track von „Woodland Conclave“, einer britischen Jazzformation, die ihre Platte für Infracom nie fertigstellte, weil der Kopf der Band, Perry Hemus, einen schweren Unfall erlitt und danach die Musik aufgegeben hatte. Nach Jahren gab es einen neuen Kontakt – und Hemus stimmte zu, einen der 2007 aufgenommenen Titel herauszubringen. Und „Celebration Of Life“ ist ein Versprechen, ein wunderbar entspannter Titel mit feinen Rhythmuswechseln und ausladenden Soli. - Ralf Stiftel

Quelle: wa.de

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