Plastikgabel in Sinnkrise

Toy Story 4: Das fehlt doch was! Pixar lässt beliebtes Detail weg

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"A Toy Story: Alles hört auf kein Kommando" erzählt zum vierten Mal eine einfühlsame Geschichte über Freundschaft, Sinn und ja sogar Emanzipation.

Mit „Toy Story 4“ bringt Pixar die animierten Spielzeuge zurück ins Kino. Doch eine beliebte Tradition wird dabei offenbar nach 25 Jahren beendet.

München - Sein oder nicht sein, das ist auch die Frage im neuen Toy-Story-Film. Diesmal trifft die Sinnkrise den Neuzugang der bunten Truppe an Spielzeugen: Forky - eine Bastelei aus einer Plastikgabel, Knopfaugen und Draht. Ein nicht kommerziell hergestelltes Spielzeug also. Er kommt aus einem Mülleimer und nicht aus einer glänzenden Verpackung. Und so fühlt sich Forky auch. Natürlich nimmt sich die Hauptfigur der Filme, der Cowboy Woody, der psychisch labilen Gabel an.

Auch Buzz Lightyear ist in „Toy Story“ zu sehen. Der Astronaut hatte seine Identitätskrise schon im ersten Teil von „Toy Story“. Der von Tim Allen gesprochene Charakter wollte nicht wahrhaben, dass er statt einem Superheld nur ein Spielzeug ist.

Er kommt aus einem Mülleimer und nicht aus einer glänzenden Verpackung. Und so fühlt sich Forky auch.

„Toy Story 4“ kommt ohne traditionellen Kurzfilm aus

"A Toy Story: Alles hört auf kein Kommando" erzählt zum vierten Mal eine einfühlsame Geschichte über Freundschaft, Sinn und ja, sogar Emanzipation. Wie immer mit den Animationen aus dem Hause Pixar, das mittlerweile zum Disney-Konzern gehört, der zuletzt Netflix angegriffen hatte. Nun wird erstmals mit einer Tradition gebrochen, die viele Zuschauer an der „Toy Story“-Filmreihe zu schätzen wussten.

Seit beinahe 25 Jahren hat Pixar immer einen Kurzfilm als Vorfilm gemeinsam mit den Animationsfilmen veröffentlicht. So zum Beispiel das dreiminütige Filmchen „For the Birds“, in dem gelbe Vögel auf einer Stromleitung landen. Einen solchen Klassiker hat Pixar bislang nicht als Vorfilm zum neuesten Werk „Toy Story 4“ veröffentlicht.  Der erste „Toy Story“-Film war für diesen britischen Popsänger trotzdem so unterhaltsam, dass er ihn mit seinen Kinder 300 mal angesehen hat. Eine weitere Kult-Filmreihe bekommt einen vierten Teil: Keanu Reeves ist in „Matrix 4“ dabei - was bisher bekannt ist.

„Toy Story 4“ ist in Deutschland angelaufen

Durchaus möglich ist aber, dass zur Heimkinoveröffentlichung noch ein Kurzfilm nachgereicht wird, berichtet TV Spielfilm. Denn "A Toy Story: Alles hört auf kein Kommando" läuft erst seit dem 15. August in den deutschen Kinos. Auch im Jahr 2019 schaffen es die Pixar-Macher, die auch „Findet Dorie“ produziert haben, ohne photorealistische Animationen eine zeitgemäße Geschichte zu erzählen, die unabhängige Frauen und Nachhaltigkeitsgedanken zum Thema macht.

1995 schrieb Pixar mit dem ersten Toy-Story-Streifen Filmgeschichte. Mit 81 Minuten Spielzeit war „Toy Story“ der erste abendfüllende Film, der einzig am Computer entstanden ist.

Ein anderer Kultfilm wird nun jeden Freitag im deutschen Free-TV wiederholt. Zur gleichen Sendezeit soll nun wöchentlich das 20-jährige Jubiläum gewürdigt werden. 

Video: "Toy Story 4": Experten sagen Rekorde vorher

din

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