Tango hat Einfluss auf Sexualhormone

Frankfurt - Der gerade zum Weltkulturerbe ernannte Tango hebt nicht nur die Stimmung, sondern hat auch nachweislich Einfluss auf die Menge der Stress- und Sexualhormone.

Das mit Stress assoziierte Hormon Cortisol nimmt beim Tanzen ab, dagegen schüttet der Körper beider Partner in erhöhtem Maß das Sexualhormon Testosteron aus. Das fand die kolumbianische Psychologin Cynthia Quiroga Murcia in ihrer Doktorarbeit an der Frankfurter Goethe Universität heraus.

Nach Angaben der Universität vom Donnerstag hatte Murcia 22 Paaren vor und nach dem Tanzen Speichelproben entnommen und die Hormonkonzentration darin ermittelt. Zudem bat sie die Tänzerinnen und Tänzer um eine Einschätzung ihrer Emotionen mit Hilfe eines standardisierten Testbogens.

dpa

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