CD: Portico Quartet: Knee-deep In The North-Sea

Von Ralf Stiftel ▪ Portico Quartet: Knee-deep In The North Sea (Realworld/Indigo). Vor einem Jahr machte eine junge britische Jazzband Furore mit ihrem ganz eigenwilligen Sound.

Das Portico Quartet setzt auf das Hang, eine Fortentwicklung der Steel-Drum, die 2000 in der Schweiz erfunden wurde. Dessen schwebende Klangflächen kombiniert die Band mit einem treibenden Rhythmus und den elegischen Melodielinien von Saxophonist Jack Wyllie. Und so ergibt sich ein typisches Klangbild, das sofort zu identifizieren ist, ähnlich wie bei dem schwedischen Esbjörn Svensson Trio. Wobei das Portico Quartet viel jazziger rüberkommt, auch wenn die Melancholie und das Flächige des Sounds an skandinavische Musiker erinnern. Das Album „Isla“, das zweite der Band, begeisterte die Kritik und die Fans. Grund genug, auch das seinerzeit überhörte Debüt der Band neu aufzulegen, eben „Knee-deep In The North Sea“.

Da klingt die Band noch ein wenig rauer als später, aber ihre wesentlichen Qualitäten sind schon voll entwickelt. John Leckie, der Produzent von „Isla“, mischte das Album neu ab, außerdem gibt es als Bonustracks drei Titel, die das Quartett 2008 und 2010 eingespielt hat

Quelle: wa.de

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