Neues Album von den Shout Out Louds: Optica

Von Frank Zöllner ▪ Mit ihrem vierten Studioalbum im zehnten Jahr des Bandbestehens legt die schwedische Independent-Popgruppe ein schwelgerisches und sonnendurchflutetes Album vor, bei dem der Grundton höchst optimistisch ist.

Dies war beim Vorgänger „Work“ anders. Adam Olenius, der sich anhört wie Robert Smith von The Cure, schreibt nach wie vor die Songs. Der Rest der Band hatte bei „Optica“ deutlich mehr Einfluss auf das Endergebnis – das vermutlich dadurch höchst verspielt klingt. Zwölf Songs sind unter Eigenregie der Band entstanden, erstmals wurde auf einen externen Produzenten verzichtet. Und wenn es ein Erfolgsrezept gibt, das bei den Shout Out Louds bestens zu funktionieren scheint, dann ist es ihre Unbekümmertheit. Da gibt es Sing-along-Passagen, da buhlen Tasteninstrumente um Aufmerksamkeit, manchmal fiepst es im Hintergrund, und auch Flöten und Streichereinsätze kommen nicht zu kurz.

Quelle: wa.de

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