Neue CD: Gregor Hilden: In Phase

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- Foto: pr

Gregor Hilden: In Phase (Acoustic Music/ Rough Trade). Der Münsteraner Gitarrist Gregor Hilden nimmt seit mehr als 20 Jahren Platten auf, und diese Routine hört man seiner aktuellen CD an – im positiven Sinn.

Das ist eine perfekte Mischung aus Smooth Jazz und Blues, mal ein bisschen funky, manchmal etwas rau, aber gut durchhörbar. Natürlich erkennt man die Inspirationsquellen, jene versierten Saitenkönige aus den USA wie Eric Gale, Steve Khan, Lee Ritenour. Leute, deren Namen hierzulande nicht präsent sind, die aber jeder im Ohr hat, weil sie auf den Hits der großen Labels im Hintergrund wirkten. Mit guten Musikern wie dem Folkwang-Professor Thomas Hufschmidt am E-Piano und dem Bassisten Martin Engelien, der auch schon für Klaus Lage und Albert Mangelsdorff spielte, bekommt Hilden den flüssigen, swingenden, eleganten Sound hin, der gute US-Studio-Produktionen auszeichnet.

Man höre nur seine Klang-Schattierungen auf dem treibenden „On Flow“ oder seine souveräne Interpretation von „Mr. Magic“. Seelenvolle Melancholie mit langgezogenen Melodiebögen hat „Naylor’s Blues“, bei „Fleetwood Mac“ geht Hilden zurück in die 1960er, als der Bluesrock noch laut und progressiv war, und „Springtime“ verleiht er ein Country-Flair à la Allman Brothers. - Ralf Stiftel

Quelle: wa.de

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