Neue CD: Chinese Man: The Groove Sessions Vol. 3

Chinese Man: The Groove Sessions

Chinese Man Records: The Groove Sessions Vol. 3 (Chinese Man Records/Groove Attack). Chinese Man sind ein Trio aus Freunden rarer Klänge, das vor zehn Jahren in Marseille zusammenfand. Viele ihrer Songs beginnen mit dem Knistern und Rauschen gut abgehangenen Vinyls.

Und das macht ihre Musik so speziell: Sie kombinieren tiefe Funkgrooves, sphärische Triphop-Beats, sogar Retro-Jazz mit Fundstücken aus der weiten Welt der Musik. Mit dem Album feiern Chinese Man (angeblich benannt nach einer Textzeile aus „Ocean’s Eleven“) Geburtstag – mittlerweile betreiben sie auch ein eigenes Label, so dass eine Reihe von Gastkünstlern auftritt. Wer also intelligenten Rap und überaus tanzbare Elektro-Musik mag, wird an den Einfällen seine helle Freude haben. Sei es das mitreißende „Breaking News“ mit seinen Souljazz-Bläsern, der kraftvollen Sängerin A.S.M. und einem feinen Sax-Solo. Sei das melancholische „Siempre Estas“ mit Filmmusik-Harmonien und der klagenden Gitarre. Sei es die grandiose Verschmelzung von Oboen-Klängen aus dem Orient mit rasenden Rap-Sequenzen in „A. M. Horroscope“. Dann wieder preisen sie „Independent Music“ mit einem gut getoasteten Dub-Reggae, den der jamaikanische Sänger Johnny Osbourne mit der nötigen Roots-Authentizität vorträgt. Und dann ist da das wahnsinnige „Hova“ mit einem beim ersten Hören simplen, aber unvergesslichen Riff, das vielleicht von einer alten chinesischen Platte stammt, oder aus einer anderen Quelle. Zum Verlieben. - Ralf Stiftel

Quelle: wa.de

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