Neue CD: Joe Bonamassa: Dust Bowl

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Von Ralf Stiftel ▪ Joe Bonamassa: Dust Bowl (Provogue/Rough Trade). Wer Gitarrensoli liebt, die nicht aufhören wollen, in denen ein Meister die Finger flitzen lässt, bis es dem Hörer fast die Ohren wegbläst, der ist hier richtig. Joe Bonamassa gehört zu den Saitenkönigen, denen auch nach dem dritten Solochorus noch etwas neues einfällt. Auf „Dust Bowl“ zeigt er das zum Beispiel im grandiosen „The Meaning Of The Blues“, einer melancholischen Elegie, die Spannung aufbaut schier ohne Ende.

Mit diesem Album ist der 33-jährige US-Musiker selbst zufrieden, und er hat allen Grund dazu. Mitstreiter wie Ex-Deep-Purple-Bassist Glenn Hughes, Ex-Led-Zeppelin-Drummer Jason Bonham, Gitarrist John Hiatt veredeln eine Scheibe, auf der Bonamassa eigentlich schon allein genug zu sagen hätte. Selbst als Sänger überzeugt er dabei.

Und abwechslungsreich ist es allemal, von jenen pathetischen Blueshymnen wie „The Last Matador Of Bayonne“, das durch eine Mariachi-Trompete ein wenig Klangexotik bekommt, über „Tennessee Plates“ mit Gastsänger Hiatt und Country-Rock-Einschlag bis zu „Black Lung Heartache“, das mit folkigen Akustik-Gitarren einsetzt und wiederum an Led Zeppelin erinnert. Und „Heartbreaker“, bei dem Hughes singt, zeigt, dass er auch das Hard-Rock-Fach beherrscht. Hier bleibt kein Auge trocken, kein Ton ungespielt und kaum ein Wunsch offen.

Quelle: wa.de

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