Neue CD: Alex Winston: King Con

Alex Winston: King Con (V2/Cooperative Music/ Universal). Die Lieder der 23-jährigen Wahl-New-Yorkerin hat man nach dem ersten Hören im Ohr. Und da bleiben sie, die schräge Hymne auf den „Velvet Elvis“, das trotzige „Medecine“, die muntere Aufforderung „Shock Me“.

Am prägnantesten ist Alex Winstons hohe Stimme, die in Intonation und mit ihren gelegentlichen Kicksern am obersten Rand der Tonleiter sehr an Kate Bush erinnert. Aber Winstons Songs sind deutlich geerdeter als die kunstvollen Kompositionen der Engländerin. Die Arrangements haben einen Schlag ins Nostalgische, ein wenig Motown-Soul, etwas Bubblegum-Pop, dazwischen Elektro-Beats, mal ein wenig Kirmesgeklingel, dann wieder Breitwand-Pomp à la Phil Spector. Im rockigen „Run Rumspringa“ meint man einen Augenblick lang, die Bangles zu hören. Ja, sie bedient sich an vielen Quellen, aber das Ergebnis klingt durchaus eigen. ▪ Ralf Stiftel

Quelle: wa.de

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