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Jörg Pilawa ▪

BERLIN ▪ Das ZDF arbeitet an einer Programmreform, die in ihren Grundzügen bis zum Jahreswechsel stehen soll. Sie umfasst vor allem die Hauptabende am Dienstag und Donnerstag sowie das Vormittags- und Mittagsprogramm, wie ZDF-Programmdirektor Thomas Bellut sagte. Man wolle jedoch erst einmal abwarten, wie sich die ARD aufstelle. Von Carsten Rave

ZDF-Neuverpflichtung Jörg Pilawa wird nach seinen zunächst drei Auftritten in diesem Jahr mit dem Quiz „Rette die Million“ (Start: 13. Oktober) im nächsten Jahr 20 weitere Ausgaben präsentieren. Zu seinen möglichen Samstagabendshows zählt Bellut Spektakel wie eine „Logo-Show“, eine „Terra-X-Show“ oder ein Prominentenspecial von „Rette die Million“ – fest steht, dass Pilawa nicht dienstagabends talken wird. Hier wird noch jemand gesucht.

Wird Pilawa vielleicht eines Tages der neue Gottschalk bei „Wetten, dass..?“? „Jörg Pilawa ist viel zuzutrauen“, sagte Bellut. „Gottschalk ist aber nach wie vor Kult. Seine Arbeitsergebnisse sind hervorragend. Die Marke Gottschalk ist intakt.“ Der 60-Jährige hat im Frühjahr dieses Jahres bis Ende 2012 beim ZDF verlängert. Gottschalk wird darüber hinaus noch den „Echo Klassik“ in Essen moderieren und den Jahresrückblick „Menschen 2010“.

Kleiner will Bellut das Thema Volksmusik fahren. Carmen Nebel, die beim ZDF kürzlich um drei Jahre verlängerte, wird zwar sechsmal jährlich ihr Format „Willkommen bei Carmen Nebel“ bestreiten, aber sie werde mehr in Richtung Schlager gehen. Der Grand Prix der Volksmusik ist 2010 nach Aussage Belluts letztmalig an einem Samstagabend gelaufen – die Quote von etwas mehr als drei Millionen Zuschauern war zu enttäuschend.

Fraglich ist noch der künftige Sendeplatz der neuen ZDF-Seifenoper „Herzflimmern“, die – so sagte Bellut – als „Joker für Problemzonen“ gedacht ist. ▪ dpa

Quelle: wa.de

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