Hörtest: The Wombats – This Modern Glitch

Von Frank Zöllner ▪ The Wombats: This Modern Glitch (Warner Music). Nanu, das kennt man doch. 80er Jahre Powerpop, getragen von einem überkandidelten Keyboard-Sound, einem pumpenden Bass und kesselndem Schlagzeug – das ist der erste Eindruck beim Hören von „This Modern Glitch“.

Die Band aus Liverpool, die an Paul McCartneys Pop-Akademie studierte, scheint von einer unbändigen Spielfreude angetrieben, die einfach mitreißt. Schon mit ihrem Debütalbum „A Guide To Love, Loss And Desperation“ aus dem Jahr 2007 und der Single „Kill The Director“ eroberten sie die Tanzflächen im Handstreich. 40 Wochen hielten sie sich in den britischen Charts. Das neue Album der Band um Matthew Murphy setzt da nahtlos an. Clevere Melodien werden von einem rastlos treibenden Beat getragen. Am beeindruckendsten gelingt dies im atemlosen „Tokyo (Vampires And Wolves)“. Die britische Musikpresse hat die Hype-Maschine wieder angeschmissen – und das Trio will offensichtlich beweisen, dass dies zu recht passiert ist. Jedes Lied kommt überbordend, hemmungslos und größenwahnsinnig daher – und feiert die Jugend. Das hat zwar insgesamt wenig Substanz, ist aber ein großer Spaß.

Quelle: wa.de

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