Hilary Hahn: „Charles Ives - Four Sonatas“ bei dem Label Deutsche Grammophon/Universal

Hilary Hahn: Charles Ives - Four Sonatas (Deutsche Grammophon/Universal). Manchmal schluchzt und jubiliert die Geige wie bei einem Square-Dance-Abend in einer Scheune. Das Klavier beginnt zu hüpfen wie in einer Ragtime-Kneipe.

Und dann wieder werden fromme Choräle zitiert. Charles Ives (1874– 1954) gehört zu den Begründern der modernen Klassik in den USA. Und wie viele europäische Komponisten jener Epoche holte er sich seine Inspirationen nicht nur bei Kollegen wie Beethoven und Brahms, sondern er ging auch auf die Straßen und in die Bars. Seine vier Sonaten für Violine und Piano, die zwischen 1903 und 1916 entstanden, sind melodiegetränkte, wenn auch harmonisch durchaus aufgeraute Glanzstücke mit gelegentlich feinem Witz. Hilary Hahn, Star-Geigerin aus den USA, und Valentina Lisitsa am Piano interpretieren die Sonaten mit Bedacht und souveräner Virtuosität, so dass ihre Qualitäten aufs Feinste zur Geltung kommen. ▪ Ralf Stiftel

Quelle: wa.de

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