Hamm wird zur Ruhr.2010 Teil der „Collection-Tours“

HAMM – Wie kann man versuchen, die 53 Kommunen, die am Kulturhauptstadtjahr Ruhr.2010 beteiligt sind, tatsächlich miteinander zu verbinden? Eine Möglichkeit wird im Rahmen der „RuhrKunstMuseen“ praktiziert, an denen 20 Häuser – darunter auch das Gustav-Lübcke-Museum – beteiligt sind: Die Busflotte der „Collection Tours“ – ermöglicht durch das finanzielle Engagement der Deutschen Bank – wollen mehr als 23 000 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Sammlungen der beteiligten Häuser nahe bringen.

Drei unterschiedliche Touren werden angeboten: Zu „Zweimal Kunst und zurück“ sind Schüler eingeladen; sie erkunden nicht nur das Institut in der eigenen Stadt – also das Gustav-Lübcke-Museum, sondern auch eines in der Region.

Schnittstellen von Kunst

und Kunsthandwerk

„Tour Ost-West“ heißt ein Vermittlungsangebot für Erwachsene, in das an den Samstagen 8. und 15. Mai (jeweils von 11 bis 17 Uhr) neben dem Hammer Museum auch die Häuser in Herne und Gelsenkirchen eingebunden sind. Beide Touren stehen unter dem Motto „Sein oder Design“; vermittelt werden die Schnittstellen zwischen Kunst und Kunsthandwerk.

Die Reisenden werden während des gesamtes Tages von Kunstvermittlern begleitet. Sie führen in den einzelnen Häusern zu ausgewählten Kunstschätzen, liefern Hintergrundinformationen und moderieren die Gespräche sowohl vor Ort als auch während der Fahrt.

Unter dem Titel „Reisegespräche“ geht es zu ausgewählten Ausstellungen des „RuhrKunstMussen“-Projekts „Mapping the Region“ mit 14 beteiligten Museen. Hier sollen die Busse noch stärker zu Kommunikationsräumen werden: An Bord ist nicht nur ein Kunstvermittler, sondern auch ein Experte einer anderen Profession – beispielsweise ein Architekt, ein Künstler, Philosoph oder Raumplaner.

Diese Experten sollen eine „andere“ Sichtweise in die Auseinandersetzung mit den Ausstellungsinhalten einbringen, die über den bloßen Kunstkontext hinaus geht. Geboten werden sollen ein außergewöhnliches Erlebnis und die Chance zum Querdenken.

Hamm ist am Samstag, 19. Juni, in die Tour „Dreimal Revier“ eingebunden: Im Gustav-Lübcke-Museum ist die Ausstellung „Aus: Gesellschaft mit beschränker Haftung“ von Andreas Siekmann gezeigt zu sehen. In Herne (Flottmann-Hallen und Städtische Galerie) lautet das Motto „WasserSpiele“, in Bochum (Kunstsammlung der Ruhr-Universität) sind unter dem Titel „Weltsichten“ Landschaften in der Kunst vom 17. bis ins 21. Jahrhundert zu sehen. – san

Die Teilnahmegebühr pro Tour beträgt 25 Euro (ermäßigt 20 Euro) inklusive Bustransfer, Eintritt in die beteiligten Museen, Reiseleitung und Lunchtüte. Anmeldungen sind erforderlich unter Telefon 0201/88 45-777 oder per E-mail unter info@collectiontours.de. Weitere Infos, auch über andere Touren: http://www.ruhrkunstmuseen.de

Quelle: wa.de

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