Förderverein Stadttheater sponsert Schauspielreihe

HAMM – Der „Kunst-Dünger“, die sommerliche Kleinkunstreihe, die bei freiem Eintritt regelmäßig tausende Zuschauer anlockt, fällt ebenso wie das Programm des Musikpavillons im Kurhausgarten den Einsparungen zum Opfer (WA berichtete). Dafür soll ein Sponsor einspringen, der das Angebot in uneingeschränktem Umfang finanziert. Wer das ist, wurde bislang zwar nicht offiziell genannt, inoffiziell gilt aber die Sparkasse als dieser Sponsor. Nun gibt es einen weiteren Sponsor, der dafür sorgen will, dass die ebenfalls von Kürzung bedrohte städtische Schauspielreihe in seinem bisherigen Umfang erhalten werden soll: den Förderverein Stadttheater.

„Mit großer Sorge hat der Förderverein die Diskussion um die Sparzwänge im Kulturbereich der Stadt Hamm in den vergangenen Wochen verfolgt“, heißt es in einem Schreiben des Vorstands. Der Förderverein begrüße ausdrücklich die Entscheidung der Kulturverwaltung und des Kulturausschusses, im Rahmen der Etatberatungen für den laufenden Haushalt im Bereich der Theaterreihen „an der Zahl der Aufführungen und deren inhaltlicher Ausrichtung möglichst festzuhalten.“

3 000 Euro überweisen die Stadttheater-Förderer nun an die Kulturverwaltung – „als Zeichen der Verbundenheit zu diesem Angebot“. Eine entsprechende Entscheidung hätten die Mitglieder auf ihrer jüngsten Jahreshauptversammlung getroffen.

„Der Förderverein kann mit seinen finanziellen Möglichkeiten sicherlich nicht entscheidend zur Haushaltssanierung des Kulturetats der Stadt Hamm beitragen“, stellt Bernd Honermeyer, 1. Vorsitzender des Vereins, ausdrücklich fest.

Dennoch sei es den Vereinsmitgliedern ein Bedürfnis, mit dieser finanziellen Geste für professionelle Theaterangebote in Hamm einzutreten und damit die kulturelle Grundversorgung in Hamm weiterhin zu unterstützen.

Honermeyer: Der Förderverein sieht sich gerade in dieser finanziell schwierigen Zeit in der Verpflichtung, mittels bürgerschaftlichen Engagements dafür einzutreten, dass der Neubau des Kurhauses weiterhin die Funktion vor allem eines Theatersaales behält und dieser Nutzung auch dauerhaft Rechnung getragen wird.“ – san

Quelle: wa.de

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