„Ekel Alfred“ auf der Kurhausbühne in Hamm

HAMM – Ekel Alfred macht heute, Mittwoch, Station in Hamm: Wolfgang Menges Kultufigur, unsterblich geworden in der Fernsehserie mit Heinz Schubert, ersteht am Mittwochabend um 20 Uhr auf der Kurhausbühne auf.

Die Familie Tetzlaff, zuhause „mitten im Pott“ - in Bochum - ist der Prototyp des deutschen Spießbürgertums. Angeführt werden sie vom zutiefst konservativen Familienvater Alfred, der mit seinen chauvinistischen, rassistischen und frauenfeindlichen Äußerungen seine Frau Else, Tochter Rita und Schwiegersohn Michael regelmäßig zur Weißglut bringt.

1973 flimmerten die Tetzlaffs erstmal über die deutschen Fernsehbildschirme. „Ein Herz und eine Seele“ eroberte die Republik im Sturm, „Ekel Alfred“ wurde zu einem Schlagwort.

Nun finden die Tetzlaffs ihren Weg auf die Theaterbühne. Das Westfälische Landestheater Castrop-Rauxel hat mit den Originaldrehbüchern einige Folgen der Kultserie produziert, lässt alte Erinnerungen wach werden und liefert dabei ein Stück bester Unterhaltungskunst ab.

In der Hauptrolle als Ekel Alfred tritt Jürgen Mikol die Nachfolge des legendären Heinz Schubert an. Mikol stammt aus Marl und ist mit Leib und Seele Theaterschauspieler. Seit 1967 ist er auf den deutschen Bühnen zu sehen, sein Debüt gab er an der Schaubühne am Halleschen Ufer. Im Fernsehen ist Mikol in jüngerer Zeit auch gern gesehener Gast, sei es in verschiedenen TV-Filmen oder Serien – so überzeugte er u. a. als „Opa Pläte“ in der preisgekrönten Comedy-Serie „Alles Atze“ und als Partner von Markus Maria Profitlich in dessen Sendung „Mensch Markus“. – WA

Eintrittskarten gibt es noch an der Abendkasse.

Quelle: wa.de

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