„Charm School“ von Roxette

Von Andreas Sträter ▪ Roxette: Charm School (EMI). Es gibt Bands, deren Sound der Hörer beim ersten Takt erkennt. Roxette gehört in diese Kategorie.

Die Erfolgsbilanz nach 16 Jahren Popkarriere las sich im Jahr 2002 für Roxette entsprechend üppig: Nahezu 75 Millionen Platten, davon fast 40 Millionen Alben, hatten Marie Fredriksson und Per Gessle bis dahin verkauft. Dann diagnostizierten Ärzte bei der Sängerin einen Gehirntumor. Das Comeback-Album „Charm School“ sprüht voller Lebensfreude und hört sich an, als wäre die Band nie weg gewesen. In Songs wie „Sitting On Top Of The World“, einer Ballade von zarter Schönheit, schwingt ein wenig die Demut und Dankbarkeit mit, jetzt noch einmal auf der Karriereleiter ganz oben zu stehen. Der Opener „Way Out“ überzeugt mit schneidigen Gitarrenriffs, während die ergreifende Popballade „No One Makes It On Her Own“ autobiografische Züge enthält. Weniger nachdenklich ist die erste Singleauskopplung „She´s Got Nothing On (But The Radio)“: Der Song geht mit einem starken Refrain nach vorne und ist absolut tauglich fürs Radio. „Speak To Me“ erinnert an Klassiker wie „The Look“ oder „Sleeping In My Car“. Roxette sind auch wieder live zu erleben: Am Donnerstag, 16. Juni, tritt die Band um 19 Uhr im Kölner Tanzbrunnen auf.

Quelle: wa.de

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