Tatorte in Menden, Iserlohn und Neuenrade

Der nächste aktuelle Fall: Suchen Diebe jetzt ganz gezielt die MK-Freibäder heim?

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Das Bürgerbad Leitmecke in Menden.

Märkischer Kreis - Am Mittwoch (26. Juni) wurde ein Mountainbike geklaut, nur zwei Tage später ein Rucksack auf der Liegewiese ausgeräumt, am Sonntag nahmen die Diebe dann das iPhone eines Elfjährigen ins Visier: Suchen Diebe gezielt das Freibad Leitmecke in Menden heim? Oder gar sämtliche Bäder im Märkischen Kreis? Vergleichbare Fälle gibt es aus Iserlohn und Neuenrade.

Die Mitteilung der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis zum Diebstahl in der Mendener Leitmecke von Freitagabend (28. Juni) ist schon die dritte des Montages. Eine Vierte folgte am Dienstag.

Vorausgegangen waren schon solche zu einem Diebstahl im Iserlohner Seilerseebad sowie am Baggersee in Neuenrade unweit des dortigen Freibades.

In Iserlohn waren einem Zwölfjährigen am Samstag Schuhe und Hose samt Fahrradschlüssel ebenfalls auf der Liegewiese gestohlen worden. Der Vater des jungen Diebstahlopfers musste vor den Augen der Polizeibeamten das Fahrradschloss knacken, so dass wenigstens das Bike "gerettet" werden konnte.

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In Neuenrade hatten ein 23-jähriger Werdohler und einer 21-jährige Lüdenscheiderin von Samstag auf Sonntag am Baggersee in Neuenrade übernachtet. Im Laufe der Nacht seien drei Männer gekommen, hätten ein paar Fragen gestellt und seien schnell wieder verschwunden gewesen. Am nächsten Morgen stellte das Paar dann laut Polizei fest, dass die Geldbörsen samt Bargeld, Papieren und Bankkarten weg waren.

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Damit aber zurück zum Freibad Leitmecke in Menden: Hier war das Opfer des Diebstahls auch 13 Jahre jung. Am Freitagabend hatte der Jugendliche gegen 17.45 Uhr seinen Rucksack unter einem Handtuch auf die Liegewiese gestellt. 

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"Als er eine halbe Stunde später zurückkam aus dem Wasser, fehlten das Mobiltelefon (Samsung S7/silber/schwarze Hülle mit weißen Punkten an der Innenseite) eine Freibad-Saisonkarte und vier Euro Kleingeld", so die Polizei.

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Ein Sprecher der Polizei wies auf Nachfrage noch einmal darauf hin, dass es in Freibädern grundsätzlich  so gut wie keinen sicheren Ort für Wertgegenstände gebe. 

Einem Elfjährigen wurde am Sonntagabend im Freibad Leitmecke das Mobiltelefon gestohlen. Er hatte seinen Rucksack mit einem silbernen iPhone X in einem unverschlossenen Spind der Herrenumkleide deponiert. 

Als er gegen 19 Uhr zu dem Spind zurückkehrte, war der Rucksack samt Inhalt verschwunden.

Smartphone am besten zuhause lassen - oder jemand passt auf

Selbst abschließbare Schränke müsse man sich sehr genau ansehen, weil die häufig leicht aufzubrechen seien. In diesem Zusammenhang erinnerte der Sprecher an eine Diebstahl-Serie im Familienbad Nattenberg in Lüdenscheid.

Wirklich sicher ist wohl nur der, der nicht alleine zum Schwimmen geht: Wenn jemand auf der Liegewiese bleibt und auf die Sachen aufpasst, haben Diebe eigentlich keine Chance. 

Am besten lässt man wohl vor allem das Smartphone zuhause - auch auf Kosten der Erreichbarkeit und in Kauf nehmend, dass das eine oder andere Selfie nicht gemacht werden konnte...

Und wer selbst nicht beklaut werden möchte, sollte zudem um sich herum die Augen offen halten und schauen, ob sich Unbekannte auffällig verhalten und möglicherweise nach Beute Ausschau halten, wenn die Badegäste gerade im Wasser sind.

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