Das blüht den Temposündern jetzt

Zwei Motorräder im Tiefflug: Mit sagenhaftem Tempo in die Radarfalle

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Symbolbild

Märkischer Kreis - Frühlingswetter im Februar; das lockte die Motorradfahrer auf die Straße. Für zwei von ihnen ist der Zweirad-Spaß aber erstmal vorbei. Denn sie bretterten mit sagenhafter Geschwindigkeit in die Radarfalle.

Die Polizei führte am Freitag und Sonntag an insgesamt sieben Stellen im Nordkreis - in Iserlohn (3), Hemer (2) und Menden (2) - Tempokontrollen durch. 3119 Fahrzeuge passierten die Radarfallen, 273 von ihnen waren zu schnell. Richtig teuer wird es für elf Fahrer. Sie haben größere Sorgen als nur Geld.

Allen voran zwei Motorradfahrer: Sie gingen den Beamten am Sonntagmittag an der Mendener Straße in Hemer in die Falle. Der eine hatte innerorts sagenhafte 120 auf dem Tacho, der andere 112. Tempo 50 ist an dieser Stelle erlaubt. Heißt für jeden von ihnen: 440 Euro Geldbuße, 2 Punkte in Flensburg und zwei Monate Fahrverbot. Der Schnellere von beiden hatte noch Glück. Hätte das Gerät 1 km/h mehr gemessen, wären es 600 Euro und drei Monate gewesen.

Ein Fahrer am Freitag in Menden war am Freitagmorgen mit Tempo 72 zwar nicht ganz so schnell unterwegs, allerdings waren auf der Wilhelmstraße, wo die Beamten standen, nur 30 erlaubt. 42 km/h zu schnell bedeuten 160 Euro Bußgeld, 2 Punkte in der Verkehrssünder-Kartei und ein Montag Fahrverbot.

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