Halver

Baustellen: Bewegung in der Innenstadt

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Bevor der Abriss an der Frankfurter Straße 11 vollzogen wird, kappte die Firma Dohrmann die Versorgungsleitungen. Im Anschluss wird das Gebäude von der Dortmunder Abrissfirma Paul Kamrath GmbH abgerissen.

Halver – Auch in Zeiten der Corona-Krise ist die Zahl der Baustellen hoch und die Firmen im Handwerksbereich mit ihren Aufträgen voll ausgelastet.

Bei dem Straßen- und Tiefbauunternehmen Dohrmann steht eine Menge Arbeit auf der Agenda. „Aufgrund der Tatsache, dass unsere Auftraggeber zumeist Energieversorger sind oder die Aufträge von öffentlicher Hand kommen, haben wir wirklich gut zu tun“, erklärt Geschäftsführer Marcel Pohl. Zwei Baustellen stechen dabei bei einem Gang durch die Halveraner Innenstadt direkt ins Auge. An der Frankfurter Straße 11 begannen die Arbeiten bereits am Montag. Die Firma Dohrmann trennt das Haus von den Versorgungsleitungen, sodass einem Abriss nichts mehr im Wege steht. 

Dieser wird vom Dortmunder Abrissunternehmen Paul Kamrath GmbH durchgeführt. Das Gebäude wurde 2018 von der Stadt erworben und soll nach dem Abriss Platz machen für eine Aufweitung der Straße. An dieser soll ein kleiner Platz entstehen, der mithilfe von Sitzmöglichkeiten, Spielgeräten sowie Abstell- und Lademöglichkeiten für Elektro-Räder die Attraktivität der Innenstadt erhöht. Zudem werden an diesem multifunktionalen Platz acht neue Stellplätze errichtet. Seniorengerechte Wohnungen Eine weitere große Baustelle gibt es an der Von-Vincke-Straße.

Mitarbeiter nur zeitversetzt zu den Baustellen

Am früheren Standort des alten Bürgerzentrums und DRK-Gebäudes wartet die Firma Dohrmann noch auf Bodenproben, um mit dem Beginn der Tiefbauarbeiten loszulegen. Das Gelände wurde von der Wohngesellschaft Halver-Schalksmühle (WHS) erworben, um 24 seniorengerechte Wohnungen zu bauen. Wenn die Arbeiten vor Ort losgehen, sind die Angestellten der Firma Dohrmann aufgrund der Corona-Krise zumeist in festen Teams unterwegs. „Wir haben unsere Kolonnen verkleinert und fahren nur noch in Zweier-Teams. Allerdings können wir bei einer Großbaustelle nicht nur zu zweit vor Ort sein, da sind mehr Mitarbeiter bei der Arbeit “, so Pohl. 

Zudem wurde festgelegt, dass die Mitarbeiter nur zeitversetzt zu den Baustellen fahren und die Pausenzeiten nicht miteinander verbracht werden dürfen. Im Büro hat jeder Mitarbeiter ohnehin sein eigenes Zimmer, sodass dort die Abstandsregelungen eingehalten werden können. Bei der Beschaffung seines Arbeitsmaterials bekommt Pohl coronabedingt nur begrenzt Probleme, da er sein Material zu großen Teilen regional bezieht und somit keine langen Lieferwege anstehen und keine Materialnot aufkommt.

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