In der Weidenstraße in Iserloh

Wohnung brennt aus: Feuerwehreinsatz in der Nacht

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Iserlohn - Der Brand einer mutmaßlich leer stehenden Wohnung in einem Haus an der Weidenstraße hat die Feuerwehr bis tief in die Nacht beschäftigt.  

Kurz nach Mitternacht wurde gemeldet, dass aus einem Haus an der Weidenstraße dichter Rauch dringt. Bei Eintreffen der Wehr bestätigte sich die Meldung: Es brannte in einer Erdgeschosswohnung, zu der sich die Einsatzkräfte gewaltsam Zutritt verschaffen mussten.

Personen befanden sich nicht in den Räumen, möglicherweise stand die Wohnung sogar leer. Genaue Angaben dazu konnte die Feuerwehr in der Nacht noch nicht machen. 

20 Kräfte hatten das Feuer schnell unter Kontrolle. Doch die Nachlöscharbeiten hatten es in sich. In der Wohnung gab es eine Reihe von Trockenbauwänden und abgehängten Elementen, hinter denen potenzielle Glutnester zu vermuten waren.

Glutnester per Wärmebildkamera gesucht

Dementsprechend wurde eine Kontrolle per Wärmebildkamera durchgeführt. "Im weiteren Verlauf des Einsatzes mussten Decken und Wände geöffnet werden", so die Feuerwehr Iserlohn.

Einige der zwölf Bewohner des Hauses zogen es vor, sich vorerst auszuquartieren - obwohl ihnen bereits in Aussicht gestellt werden konnte, dass sie nach Abschluss der Löscharbeiten in ihre Wohnung zurückkehren. Sie hatten zunächst in Rettungswagen ausharren können.

Ursache: ein defekter Durchlauferhitzer

Ursache für den Brand war ersten Erkenntnissen der Feuerwehr zufolge ein defekter Durchlauferhitzer. Brandsachverständige nahmen die Wohnung in Augenschein. 

Personen kamen nicht zu Schaden: "Alle anwesenden Personen mussten das Mehrfamilienhaus verlassen und wurden von den Einsatzkräften nach draußen geleitet. Insgesamt wurden zwölf unverletzte Personen durch den Rettungsdienst an der Einsatzstelle betreut", teilt die Feuerwehr Iserlohn mit.

Einsatzende erst am Morgen nach 3 Uhr

"Der Einsatz, an dem rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr Iserlohn beteiligt waren, konnte erst gegen 3.13 Uhr beendet werden. In der Brandwohnung entstand ein erheblicher Sachschaden, sie gilt zum gegenwärtigen Zeitpunkt als unbewohnbar. Alle weiteren Wohnungen des Hauses wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen", so die Feuerwehr abschließend.

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