45 Feuerwehrkräfte im Einsatz

Wohnhausbrand in Deilinghofen hält Hemeraner Wehr in Atem

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Hemer - Ein Brand rund um den Kamin eines Fertighauses sorgte am Mittwochabend für einen Großeinsatz der Hemeraner Feuerwehr im Stadtteil Deilinghofen. Eine Unterkunft für die Nacht konnten sich die Betroffenen selber organisieren. Wie es zu dem Feuer kommen konnte, wird nun die Polizei ermitteln.

Zunächst wurden die Kräfte der Hauptwache sowie des Löschzugs Ost in die Straße "Auf dem Hohenstein" geschickt, nachdem um 21.35 Uhr der Notruf einging. Festgestellt wurde eine starke Verrauchung, ein offenes Feuer wurde nicht gefunden. 

Dadurch wurden erhebliche Komplikationen einkalkuliert und auf Alarmstufe "F2" erhöht. Infolgedessen wurde auch der Löschzug Mitte zur Unterstützung gerufen. So waren nun 45 Feuerwehrleute im Einsatz.

Alsbald zeigte sich, dass die Quelle der Verrauchung rund um den Kamin zu suchen war. Obgleich das Edelstahlrohr an der Fassade andere Rückschlüsse nahelegt, handelt es sich um einen typischen gemauerten Kamin mit feuerfester Kassette. 

Den Brandherd zu finden gestaltete sich dennoch schwierig. Es waren Atemschutzgeräteträger in mehreren Trupps im Einsatz. Es mussten die Fassade, aber auch die Außenwand in "Sandwich"-Bauweise und die Zwischendecke geöffnet werden. 

Schaden am Gebäude hält sich in Grenzen

Dabei war die Feuerwehr nach Angaben des Pressesprechers Bo-Manuel Stock bemüht, den Schaden am Gebäude so gering wie möglich zu halten.

Immer wieder mussten Rückschläge hingenommen werden, weil mit der Wärmebildkamera noch Glutnester gefunden wurden. Doch um 0.30 Uhr in der Nacht konnte "Feuer aus" gemeldet werden. Um 1 Uhr war der Einsatz dann beendet. 

Vorab konnte schon der Löschzug Mitte wieder abrücken, allerdings nicht in den wohlverdienten Feierabend. Die Freiwilligen mussten zunächst in der Hauptamtlichen Wache den Grundschutz sicherstellen.

Für die Bewohner des Hauses endete der Brand mit einem durchwachsenen Ergebnis: Die Souterrainwohnung war bereits in der Nacht wieder benutzbar. Für das Erd- und das Obergeschoss galt das allerdings nicht.

Zwar ist es nach Angaben der Feuerwehr tatsächlich gelungen, den Gebäudeschaden "überschaubar und reparabel" zu halten, doch haben Handwerker hier in den kommenden Tagen zu tun.

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