Neue Fälle in Lüdenscheid, Werdohl und Altena

Telefonanruf-Welle von falschen Polizisten – Das rät die echte Polizei

+
Symbolbild

[Update] Märkischer Kreis – In den vergangenen Tagen klingelten in einigen Haushalten im Kreis die Telefone. Am Apparat: ein Polizeibeamter. Es war allerdings kein echter.

In Werdohl meldeten sich die falschen Polizisten am Sonntagabend. Den Angerufenen wurde mitgeteilt, dass vor einer halben Stunde zwei Personen bei einem Wohnungseinbruch festgenommen worden seien und dass die Anschrift der Angerufenen auf einem Zettel stand, den diese Personen bei sich führten. Man wolle nun die Daten abgleichen. Die Angerufenen fielen jedoch nicht auf diese Masche herein.

In Altena sprach die Polizei in einer Mitteilung sogar von zehn gemeldeten Versuchen am Montag in der Zeit von 20.20 bis 22.15 Uhr. Für den Dienstag sprach die Polizei von 20 gemeldeten Versuchen in der Zeit von 10.30 bis 22 Uhr. Auch in Hemer wurden der Polizei am Dienstag 17 Versuche in der Zeit von 12.30 Uhr bis 19.15 Uhr gemeldet.

Bereits am Montagvormittag hatten es die unbekannten Betrüger in Lüdenscheid versucht. Hier wurden der Polizei drei Anrufe „falscher Beamter“ in der Zeit von 10 bis 11.15 Uhr gemeldet. In jüngerer Vergangenheit gab es auch Fälle in Neuenrade und Meinerzhagen.

Glücklicherweise reagierten die Geschädigten richtig: Sie legten auf und informierten die Polizei per Notrufnummer 110 über die vermeintlich "richtigen Polizisten" zwecks Anzeigenaufnahme.

Das rät die Polizei:

Bleiben Sie wachsam, vertrauen sie keinem Fremden am Telefon und geben sie niemals persönliche Daten von sich preis, etwa Alter oder finanzielle Verhältnisse. Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf. Im Zweifel immer die Notrufnummer 110 anrufen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare