Wieder Betrugsversuche im MK: Mehr als 50 Anrufe

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Symbolbild

Märkischer Kreis - Seit Mittwochnachmittag melden Bürger der Polizei zahlreiche Fälle der bekannten Betrugsmasche „Falsche Polizeibeamte“.

Mit Stand von Donnerstag, 13 Uhr, sind den Ermittlern bereits mehr als 50 Fälle bekannt geworden. Die Dunkelziffer dürfte bedeutend höher liegen, heißt es im Polizeibericht. 

Betroffen sind nahezu alle Städte im Kreis. Schwerpunkte seien in Altena und Iserlohn zu verzeichnen. In Iserlohn ging ein 88-Jähriger den Betrügern auf den Leim und übergab nach ersten Erkenntnissen einen fünfstelligen Bargeldbetrag an die Täter. 

Den Anrufern geht es darum, ihre Opfer auszufragen und um ihr Erspartes zu bringen. Das tun sie häufig unter dem Deckmantel, Geld und Schmuck in vermeintlich „sichere polizeiliche Verwahrung“ zu nehmen. 

Ihre Wertsachen werden die Opfer allerdings nicht wiedersehen. Die Polizei warnt daher erneut eindringlich vor der Masche. Fremden gegenüber sollte niemand eine Auskunft geben. „Die Polizei nimmt keine Wertsachen in Verwahrung.“ 

Am besten sollten Angerufene direkt den Hörer auflegen und die echte Polizei informieren. Viele weitere Tipps gibt es im Internet unter der Adresse www.polizeiberatung.de. 

Die Fachleute des Kriminalkommissariates für Kriminalprävention haben unter 0 23 71 / 91 99 55 10 oder -55 11 nützliche Hinweise parat.

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