Website erstellen auf eigene Faust – so geht’s

In wenigen Schritten können Sie eine Website erstellen – auch ohne Programmierkenntnisse.

Sie müssen kein Programmierer sein, um Ihre Onlinepräsenz selbst in die Hand zu nehmen. Mit ein paar Grundkenntnissen können Sie auch als Laie eine Website erstellen. Wie Sie dabei Schritt für Schritt vorgehen, lesen Sie in diesem Artikel.

Domain wählen und Speicherplatz sichern

Bevor Sie sich Gedanken über Design und Inhalte machen, suchen Sie sich zunächst einen einprägsamen Domain-Namen für Ihre Website aus. Darunter versteht man die Adresse unter der Ihr Internetauftritt im Web gefunden wird. Der Name sollte kurz und prägnant sein und Ihnen am besten auch noch nach vielen Jahren gefallen. Nicht erlaubt sind Namen von Marken oder Prominenten. Damit verletzten Sie die Rechte Dritter.

Prüfen Sie bei einem sogenannten Webhoster, ob Ihre Wunschdomain noch frei ist und sichern Sie sich diese am besten gleich. Solche Plattformen stellen Ihnen nicht nur eine Domain zur Verfügung, sondern auch Webspace, also den Speicherplatz für Ihre Website. Ihr Internetauftritt muss nämlich irgendwo im Internet abgelegt werden, damit jeder auf ihn Zugriff hat. Je nachdem, welche Anwendungen Sie wählen, zahlen Sie für Domain und Hosting zusammen zwischen sechs und 30 Euro pro Monat.

Website erstellen nach dem Baukasten-Prinzip

Am einfachsten gestalten Sie Ihren Webauftritt mit einem Homepage-Baukasten. Diesen stellen Ihnen die meisten Webhoster kostenlos bereit. Nach der Anmeldung entscheiden Sie sich für ein Layout. Dieses dient als Basis für Ihre Website. Sie können damit Blogs oder Firmen-Websites erstellen.

Die Grundstruktur ist vorgegeben. Sie erhalten quasi eine Website von der Stange, da der Aufbau standardisiert ist. Trotzdem wird keiner Ihrer späteren Besucher auf den ersten Blick erkennen, dass Sie eine Vorlage verwendet haben. Denn das Layout lässt sich individualisieren. Binden Sie zum Beispiel Ihr Logo ein oder passen Sie den Hintergrund an Ihre Firmenfarben an.

Durch das WYSIWYG-Prinzip  („What you see is what you get“) brauchen Sie keine Programmierkenntnisse. Ihre Website wird schon bei der Bearbeitung am Bildschirm so angezeigt, wie sie später im Netz erscheint.

Website mit Inhalten füllen

Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Website so erstellen, dass Sie möglichst benutzerfreundlich ist. Das bedeutet: Packen Sie nicht zu viele Informationen auf die Seite. Auf überfrachteten Websites verlieren Besucher schnell den Überblick. Gestalten Sie die Navigation so einfach wie möglich und stellen Sie Ihre Inhalte strukturiert dar.

Besonderes Augenmerk sollten Sie auf die Texte legen. Das schönste Design bringt Ihnen wenig, wenn die Botschaft Ihrer Website nicht ankommt. Schreiben Sie kurze aussagekräftige Sätze. Bauen Sie zudem sogenannte Keywords in Ihre Texte ein. Das sind die wichtigsten Begriffe, nach denen Internetnutzer suchen, die auf Ihre Seite kommen sollen. So wird Ihre Website besser in Suchmaschinen wie Google gefunden.

Wenn Sie eine Website erstellen, müssen Sie auch rechtliche Aspekte einhalten. Es gilt zum Beispiel die Impressumspflicht. Hier findet der User Auskunft über den Betreiber der Seite. Als sogenannte natürliche Person, also wenn Sie Ihre Website hauptsächlich für private Zwecke nutzen, müssen Sie nur Ihren vollen Namen, Anschrift, E-Mail-Adresse und eine weitere Kontaktmöglichkeit angeben. Firmen oder Vereine müssen mehr Angaben ins Netz stellen, darunter zum Beispiel die Rechtsform und einen Vertretungsberechtigten.

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