Verhaltensregeln

Hohe Waldbrandgefahr im MK - Feuerwehr warnt eindringlich: "Nur eine..."

Durch die Trockenheit steigt die Gefahr von Waldbränden im MK - so wie hier in Gummersbach.
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Durch die Trockenheit steigt die Gefahr von Waldbränden im MK - so wie hier in Gummersbach.

Die Trockenheit wird zur tödlichen Gefahr: Die Feuerwehr und die Förster warnen eindringlich vor Waldbränden wie in Gummersbach und Wenden. Eine weggeworfene Zigarette reicht aus.

  • Die Trockenheit führt im MK zu erhöhter Waldbrandgefahr
  • Rauchen kann verheerende Folgen haben
  • Kreisbrandmeister und Forstamt warnen

Kreisgebiet - Durch die aktuelle und anhaltende Trockenphase ist im Wald Vorsicht geboten: Die Gefahr für Waldbrände ist hoch. Rauchen im Wald ist verboten und kann verheerende Folgen haben, warnen Kreisbrandmeister Michael Kling und das Regionalforstamt. NRW droht das schlimmste Waldbrandjahr seit langem. Im April ist kaum Regen gefallen, trockene Böden, viel totes Holz und dann auch noch auffrischender Wind.

Zwei kleinere Waldbrände gab es dieses Jahr schon im Märkischen Kreis: In Lüdenscheid und Herscheid. Beide entflammten innerhalb einer Woche.  In Gummersbach im Oberbergischen Kreis und in Wenden-Rothemühle im Kreis Olpe hat es bereits große Waldbrände gegeben. Das gute Wetter lockt viele Menschen in die Wälder.

Waldbrand-Gefahr: Zigarette kann Großbrand verursachen

In Nachrodt-Wiblingwerde macht sich Michael Kling, Kreisbrandmeister, gemeinsam mit Regionalforstamtsleiter Jörn Hevendehl und Revierförster Christof Schäfer ein Bild von der Lage. "Das Gefährlichste, was man in dieser Situation machen kann, ist, im Wald zu rauchen. Nur eine unachtsam weggeworfene Zigarette und…", warnt Kling.

Vom 1. März bis Ende Oktober ist das Rauchen im Wald grundsätzlich verboten. Um sich auf Brände vorzubereiten steht Kling in ständigem Austausch mit den Feuerwehren. Ausrüstung, Technik und taktisches Vorgehen werden abgestimmt., heißt es in einer Mitteilung des Märkischen Kreises. 

194 Waldbrände im vergangenen Jahr im MK

194 Waldbrände im Kreisgebiet hat das Regionalforstamt 2019 registriert, berichtet Jörn Hevendehl. Im Brandfall helfen sich die Nachbarkreise auch untereinander aus. So auch beim Waldbrand in Wenden, Kreis Olpe. In der Nacht vom 20. April wurde der Kreisbrandmeister von den Feuerwehren aus Olpe zur Hilfe gerufen.

Zügig wurde eine überörtliche Feuerwehrbereitschaft gebildet, bestehend aus der Feuerwehr Hagen und Feuerwehren aus dem Kreis (Neuenrade, Altena, Balve, Iserlohn und Schalksmühle). 32 Fahrzeuge und 150 Einsatzkräfte wurden mobilisiert und halfen unter Führung des Kreisbrandmeisters, den Brand zu löschen.

Kreisbrandmeister: So verhalten Sie sich richtig

Der Kreisbrandmeister und das Regionalforstamt weisen auf fünf Verhaltensregeln zur Vermeidung von Waldbränden hin:

  • Rauchen ist im Wald und auf Waldwegen tabu. Egal bei welchem Wetter – es besteht ein gesetzliches Rauchverbot in der Zeit vom 1. März bis 31. Oktober. Verstöße werden mit Bußgeld geahndet.
  • Feuer im Wald und im Abstand von 100 Metern zum Wald ist grundsätzlich immer verboten.
  • Entlang von Straßen: Werfen Sie keine Zigaretten aus dem Auto. Das kann Böschungs- und in deren Folge Waldbrände auslösen.
  • Abstellen von Pkw nur auf befestigten Flächen: der heiße Auspuff kann Gras in Brand setzen.
  • Lassen Sie Waldwege und Waldzufahrten frei: sie dienen als Rettungswege und Zufahrten der Löschfahrzeuge.

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