Herscheider Straße in Plettenberg nach Frontalkollision wieder frei

Linienbus sorgt für Ölspur-Chaos auf der B229: Straße wieder frei

+

[Update 8.30 Uhr] Märkischer Kreis - Zwei Vollsperrungen haben am Montagabend Staus im Lennetal verursacht: In Plettenberg ereignete sich auf der Herscheider Straße ein Unfall, dort ist die Straße wieder frei. Schlimmer war es in den Serpentinen zwischen Werdohl und Neuenrade (B 229): Hier hatte ein Linienbus Getriebeöl verloren. Seit Dienstagmorgen ist auch diese Strecke wieder befahrbar, jedoch mit Einschränkungen.

Ölspur zwischen Werdohl und Neuenrade 

Polizei und Feuerwehr mussten die B 229 komplett sperren, weil die Fahrbahn nach einem Getriebeschaden an einem Linienbus zu glatt war. Ein Rollerfahrer war bereits gestürzt, blieb aber zum Glück unverletzt.

Das Iserlohner Fachunternehmen Lobbe wurde angefordert und sollte die Straße reinigen. Diese Arbeiten dauerten bis in den frühen Dienstagmorgen an. "Dank aller beteiligten ist die Straße wieder befahrbar", erklärte Polizeisprecher Dietmar Boronowski am Morgen. Mit einer Einschränkung: In dem Bereich darf lediglich 30 km/h schnell gefahren werden.

Von der Neustadtstraße in Werdohl aus bis zur Haarnadelkurve in den Serpentinen ging zuvor nichts mehr. Nach Angaben eines Sprechers der Leitstelle der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis wurde der Verkehr umgeleitet, dennoch herrschte dort teilweise Chaos.

Die Feuerwehr hatte das Öl zunächst mit Bindemittel abgestreut.

So ist die aktuelle Verkehrslage vor Ort

Frontaler Zusammenstoß in Plettenberg

Auf der Herscheider Straße in Plettenberg kollidierten gegen 17.30 Uhr ein Ford Focus und ein Skoda Octavia. Nach Angaben der Feuerwehr vom Abend wurden eine Person leicht sowie eine Person schwer verletzt. 

"Letztere musste von der Feuerwehr  patientenorientiert und schonend mit einem speziellen Rettungsbrett vom Beifahrersitz aus durch den Kofferraum gerettet werden. 

Die Verletzte wurde nach notärztlicher Behandlung in das Klinikum nach Lüdenscheid gebracht. Die Leichtverletzte kam zur weiteren Behandlung per Rettungswagen in das Plettenberger Krankenhaus", so die Feuerwehr.

Im Ford war eine Frau nach Informationen unserer Redaktion stadteinwärts mit ihrem Kind unterwegs, als der entgegen kommende Skoda nach ersten Informationen aus noch unbekannter Ursache in den Gegenverkehr geriet.

Die Autofahrerin im Ford versuchte noch auszuweichen, konnte die Frontalkollision allerdings nicht verhindern. Der vermeintliche Unfallverursacher kam wohl mit dem Schrecken davon.

Bergungsarbeiten und Unfallaufnahme sind abgeschlossen, die Straße ist wieder frei.

Die Feuerwehr musste auslaufende Betriebsmittel aufnehmen und unterstützte bei den Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie bei der Unfallaufnahme durch die Polizei. 

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare