So viele Flüchtlinge leben im Kirchenasyl im Märkischen Kreis

Der Kirchenkreis Iserlohn wird auch in Zukunft Schutzsuchenden Kirchenasyl gewähren

Märkischer Kreis - Wir stehen zum Kirchenasyl und werden es auch weiter anwenden“, sagte Martina Espelöer, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Iserlohn. „Das ist natürlich nicht unumstritten, aber wir sind auf der Seite der Hilfesuchenden.

 In den vergangenen Jahren gab es sieben derartige Asylsituationen. Derzeit gewährt der Kirchenkreis in einem Fall Kirchenasyl. Welche Gemeinde diesen Schutz bietet, sagte die Superintendentin nicht.

Mit der Asylfrage und den Partnerschaften zu zwei kongolesischen Kirchenkreisen setze man sich vor Ort bereits inhaltlich mit dem diesjährigen Schwerpunkthema der Landeskirche auseinander.

Unter dem Titel „Kirche und Migration“ gehe es darum, wie das Miteinander gelingen könne. „Wir wollen den Gemeinden die Angst vor Fremden nehmen, gleichzeitig aber auch die Fluchtursachen in den Herkunftsländern vermindern.“ 

Investitionen in Bildung und Gesundheit in den afrikanischen Partnerkreisen seien dabei ganz wichtige Bausteine. „In politisch unruhigen Regionen ist das aber auch sehr mühsam“, unterstrich Espelöer.

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