Mehr Ausländer im MK

So viele Ausländer leben im Märkischen Kreis - besonders eine Gruppe legt zu

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58.035 Ausländer gibt es im Märkischen Kreis (Symbolbild). 

Märkischer Kreis – Die Zahl der Ausländer im Märkischen Kreis ist 2018 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Besonders eine Gruppe war für das Plus verantwortlich. Dabei handelt es sich nicht um Flüchtlinge. 

Das geht aus einem Bericht des Statistischen Landesamtes Information und Technik Nordrhein-Westfalen hervor. Demnach lebten 2017 im gesamten Kreisgebiet 58.035 Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Ende 2018 waren es insgesamt 59.710, also 1.675 mehr. 

Gestiegen ist demnach vor allem die Zahl der Menschen aus EU-Nachbarländern (von 25.610 in 2017 auf 26.440 in 2018). Hoch war die Zuwanderung aus den Ländern Bulgarien und Rumänien: Die Anzahl der Zugewanderten stieg von 2635 auf 3235 (2018). Das entspricht einem Anstieg von rund 23 Prozent im Vergleich zum Jahr 2017. 

Insgesamt lebten zum Stichtag 31. Dezember 2018 Menschen aus mehr als 50 Ländern im Märkischen Kreis. Mit fast 47.000 kam der überwiegende Teil aus Europa. 2.560 der im Kreisgebiet lebenden Ausländer stammt aus Afrika. 475 lebten vorher in Amerika und 9.295 in Asien. Hinzu kommen 15 Personen aus Australien und Ozeanien sowie 365, die offiziell als staatenlos gelten, heißt es in dem Bericht.

Im Märkischen Kreis leben insgesamt rund 415.000 Menschen. 1996 war die Zahl der Ausländer im Märkischen Kreis mit mehr als 60.000 schon einmal höher als 2018. Damals waren hier aber auch knapp 460.000 Einwohner gemeldet. 

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