Schock am Morgen

Verwüstungen in Iserlohner Kita: Wo ist das Schwein?

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Symbolbild

Iserlohn – Terrassentür aus dem Rahmen gedrückt, Waschbecken aus der Halterung gerissen, Spuren von Blut an der Tür. Der Polizei Iserlohn bot sich am Montagmorgen in der Kita am Dördelweg ein Bild der Verwüstung. Sie ist nun auf der Suche nach Sus Scrofa.

Helle Aufregung am frühen Montagmorgen in der Kindertagesstätte am Iserlohner Dördelweg.

Den Erzieherinnen bot sich bei Dienstanfang ein Bild der Verwüstung: Der Rahmen der Terrassentür zum Waschraum war eingedrückt, das Waschbecken aus der Halterung gerissen. Ein Regal stand nicht mehr, wo es stehen sollte.

Auch wenn nichts fehlte: Ganz offenbar hatte sich am Wochenende ein Einbrecher Zutritt zur Kita verschafft. Und zwar brachial und ziemlich ungeschickt noch dazu, denn am Türrahmen fanden die Beamten Blut.

Sie riefen die Kollegen von der Spurensicherung, die per Schnelltest feststellten: Das Blut stammt nicht vom Menschen. Weil die Beamten am Tatort zudem Borsten fanden, erhärtete sich ihr Verdacht, dass der Verwüster "Sus Scrofa" war, auf deutsch: ein Wildschwein.

Womöglich ein hungriges, fehlsichtiges - oder einfach nur verwirrtes. Die Polizei vermutet, dass es dasselbe Schwein sein könnte, das am Wochenende im Iserlohner Norden mit einem Auto kollidierte und davonlief.

Warum schaut er so nervös? Ist er der Täter? Hat er ein Alibi?

Die Polizei sucht nun Zeugen, die in der Zeit von Sonntag, 17 Uhr, bis Montag, 7 Uhr, die Wildsau gesehen haben. In dem Polizeibericht heißt es augenzwinkernd: „Sollte das Schwein ermittelt werden, muss es mit einer Freiheitsstrafe wegen versuchten Einbruchs von bis zu zehn Jahren rechnen. Hinweise nimmt die Polizei Iserlohn unter 02371/9199-0 entgegen.“

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