Zwei Familien verlieren alles / Ausbruch offenbar in der Küche

Verheerendes Feuer in Hemer: Junge warnt alle Bewohner - Einsturzgefahr

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Hemer - Bei einem verheerenden Brand in Hemer-Sundwig wurde am Samstagvormittag ein Wohnhaus zerstört. Zwei Familien mit Kindern verloren ihr Heim, ihr gesamtes Hab und Gut. Ausgelöst wurde der Brand offenbar in der Küche durch einen defekten Toaster.

Die Lage war gefährlich, da einige Bewohner des Hauses noch schliefen. Ein Junge in der unteren Wohnung hatte das Feuer bemerkt und konnte alle Personen rechtzeitig warnen.

Die Feuerwehr wurde um 9.50 Uhr gerufen - per Sirenenalarm wurden sofort umfangreiche Kräfte alarmiert. Die hatten auch genug zu tun. Bei ihrem Eintreffen schlugen aus den Flammen aus den Türen und Fenstern des Wohnhauses auf der Stephanopeler Straße. 

Von den Flammen verschont blieben zwei Autos, die direkt am Haus parkten. Allerdings drohen durch das Löschwasser auch Folgeschäden am angrenzenden Industriekomplex.

Feuer nach zwei Stunden unter Kontrolle

Insbesondere ein Büro und ein Waschraum seien betroffen, erzählt die Besitzerin des Anwesens, die mit ihrem Mann die Firma betreibt und auch Vermieterin des ausgebrannten Hauses ist.

Die 32 Feuerwehrwehrleute hatten die Lage trotz des schlimmen Ausmaßes schnell im Griff. Bereits nach etwa zwei Stunden waren die Löscharbeiten beendet und lediglich die Löschgruppe Sundwig musste als Brandsicherheitswache eine weitere Stunde vor Ort bleiben.

Haus mit Flatterband abgesperrt

Einen Tag später zeugt herumliegendes Spielzeug davon, dass in diesem Haus kleine Kinder gelebt haben. Das Haus ist mit Flatterband abgesperrt. Es besteht Einsturzgefahr. 

Ein polizeiliches Siegel konnte nicht angebracht werden: Die Haustür wurde von den Flammen vernichtet. Die Kripo wird nun prüfen, ob sich der bisherige Verdacht der Brandursache erhärtet.

Keine Verletzten

Die nun obdachlosen Bewohner konnten glücklicherweise unterkommen. Eine der Familien sogar in unmittelbarer Nachbarschaft. Auch wurde niemand auch nur leicht verletzt. Wie es mit dem Anwesen nun weitergeht, wird sich wohl in den kommenden Tagen zeigen.

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