Konkrete Warnung

Unwetter-Warnung im MK: Bis 150 Liter Regen pro Quadratmeter - starke Gewitter möglich

Auf den Märkischen Kreis kommen enorme Regengüsse zu. Für den MK gilt ab heute eine amtliche Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienst (DWD).

Update vom 13. Juli, 7.11 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst warnt heute vor heftigem Regen. Die Unwetterwarnung für den Märkischen Kreis umfasst stellenweise starke Gewitter. Der Dauerregen über NRW kann laut Meteorologen bis Donnertag anhalten. Die Experten raten den Bürgern vor allem im Südwesten: „Schließen Sie alle Fenster und Türen!“

StadtLüdenscheid
KreisMärkischer Kreis
Fläche87,02 Quadratkilometer
Einwohner72.313 (31. Dez. 2019)

Update vom 12. Juli, 18.21 Uhr: Und die nächste Unwetter-Warnung für den Märkischen Kreis. Nach Berechnungen der Meteorologen des DWD können ab Dienstagmorgen um 6 Uhr stellenweise bis zu 150 Liter Regen pro Quadratmeter in 48 Stunden fallen. Zum Vergleich: Im Jahresmittel kommt Lüdenscheid auf etwa 1.000 Liter pro Quadratmeter - im ganzen Jahr. Allerdings schüttet es nicht durchgängig. Daher ist die Unwetterprognose noch etwas unsicher.

Die Unwetterwarnung gilt zunächst von Dienstag, 6 Uhr, bis Donnerstag, 6 Uhr. Laut DWD tritt im gesamten MK ergiebiger Dauerregen mit Unterbrechungen auf. Dabei werden Niederschlagsmengen zwischen 60 l/m² und 90 l/m² erwartet. Im Warnzeitraum ziehen mehrere, teils gewittrige Starkregengebiete hinweg, die Regenmengen zwischen 30 und 60 l/qm innerhalb weniger Stunden oder bis 30 l/qm in kurzer Zeit bringen können.

Akkumuliert sind bis Donnerstagfrüh strichweise deutlich höhere Regenmengen zwischen 100 und 150 l/qm möglich. Daher ist gebietsweise mit einer Hochstufung der Warnung zu rechnen. Die bisherige Warnung betrifft bereits mehrere Städte und Gemeinden in NRW. Infolge des Dauerregens rechnet der DWD unter anderem mit Hochwasser an Bächen und kleineren Flüssen. Überflutungen von Straßen sind möglich, ebenso Erdrutsche.

Update vom 8. Juli, 17.06 Uhr: Die Warnung der höchsten Unwetterstufe für Teile des MK bleibt weiterhin bestehen - zunächst bis 18 Uhr. Sie wurde zudem räumlich ausgeweitet. Nun gilt die Unwetter-Warnung vor extrem heftigen Starkregen mit bis zu 60 Litern Regen pro Quadratmeter neben Meinerzhagen und Kierspe auch für Halver. In Kierspe-Rönsahl hat eine Gewitterzelle bereits für etliche vollgelaufene Keller gesorgt. In Kierspe wurde Stadtalarm ausgerufen. Auch für den Rest des Kreises wurden die Gewitter-Warnungen bis 18 Uhr verlängert. So gilt in Lüdenscheid eine amtliche Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter.

Update 8. Juli um 16.39 Uhr: Die aktuellen Warnungen wurden noch einmal verlängert - bis 17 Uhr. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) stuft die Unwetter-Gefahr im Märkischen Kreis noch einmal hoch. Nun gilt die höchste Stufe für Teile des südlichen Märkischen Kreises. Die Warnapp Nina warnt vor extremem Unwetter in Meinerzhagen und Kierspe. Die Amtliche Warnung gilt vor schwerem Gewitter mit extrem heftigem Starkregen. Während der Gewitter gibt es nach Angaben des DWD extrem heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen über 60 l/m² pro Stunde sowie Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 70 km/h (20m/s, 38kn, Bft 8) und kleinkörnigen Hagel. Hochgestuft wurde auch die Warnung für Lüdenscheid, auf eine amtliche Unwetterwarnung vor starkem Starkregen. Hier sollen bis zu 40 Liter auf den Quadratmeter fallen. Alle Warnungen gelten bis 16.30 Uhr.

Erstmeldung 8. Juli, 15.10 Uhr: Die amtliche Unwetter-Warnung des DWD warnt vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel im Südwesten des Märkischen Kreises in Meinerzhagen und Valbert. Die aktuelle Warnung gilt zunächst bis 15.30 Uhr am Donnerstag (8. Juli). Dabei treten schwere Gewitter auf. Heftiger Starkregen mit Niederschlagsmengen um 40 l/m² pro Stunde sowie Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 70 km/h (20m/s, 38kn, Bft 8) und kleinkörniger Hagel werden laut DWD erwartet.

Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr. Vereinzelt können zum Beispiel Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Überflutungen von Kellern und Straßen sowie örtliche Überschwemmungen an Bächen und kleinen Flüssen sind möglich (Details: www.hochwasserzentralen.de). Es können zum Beispiel Erdrutsche auftreten. Über die Warnapp Nina warnt der DWD: „Schließen Sie alle Fenster und Türen! Sichern Sie Gegenstände im Freien! Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen! Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!“

Im übrigen Märkischen Kreis gilt ebenfalls bis 16 Uhr (zunächst bis 15.30 Uhr) eine amtliche Warnung vor starkem Gewitter. Dabei gibt es Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 70 km/h (20m/s, 38kn, Bft 8) sowie Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 15 l/m² und 25 l/m² pro Stunde und kleinkörnigen Hagel. Während des Platzregens seien kurzzeitig Verkehrsbehinderungen möglich. In ganz NRW werden am Donnerstag Unwetter erwartet.

Rubriklistenbild: © Robert Michael

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