Wetterdienst mit guten Nachrichten

Nach Hochwasser im MK: Feuerwehr und Polizei machen Hoffnung - aber warnen auch

Feuerwehrleute sind nach dem Hochwasser in Werdohl im Einsatz.
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Feuerwehrleute sind nach dem Hochwasser in Werdohl im Einsatz.

Es waren zwei aufreibende und angesichts zweier Todesfälle auch entsetzliche Tage, die hinter den Einsatzkräften und Bewohnern des Märkischen Kreises liegen. Am Donnerstagabend gibt es nun immerhin Nachrichten, die Hoffnung machen.

Märkischer Kreis - Gegen 21.30 Uhr an diesem Donnerstag und damit an Tag zwei nach dem Hochwasser infolge des Starkregens im Märkischen Kreis geben sowohl Feuerwehr, als auch die Polizei leichte Entwarnung.

LandkreisMärkischer Kreis
BundeslandNordrhein-Westfalen
Einwohner412.120

Hochwasser im MK: Feuerwehr und Polizei machen Hoffnung

Wie Polizeisprecher Marcel Dilling auf Nachfrage unserer Redaktion mitteilt, habe sich die Einsatzlage im Märkischen Kreis über den Tag beruhigt. „Es gibt bei uns keine Vermissten“, betonte Dilling. Anders sieht es da im Nachbar-Bundesland Rheinland-Pfalz aus. Dort werden aktuell noch bis zu 70 Menschen vermisst. Aber auch in Regionen von Nordrhein-Westfalen ist die Unwetter-Lage noch immer angespannt. Im Kreis Euskirchen laufen auch am Abend noch Evakuierungen, die Einsatzkräfte sind am Rande der Erschöpfung. Mittlerweile hat das Hochwasser in NRW mindestens 30 Todesopfer gefordert.

Gute Nachrichten auch aus der Kreisleitstelle der Feuerwehr im MK: Hier heißt es auf Nachfrage, dass die Einsatzlage abgeklungen sei. Die Einsatzkräfte können demnach nach vielen Stunden voller Arbeit endlich wieder ein wenig durchpusten.

Unwetter mit Hochwasser im MK: Feuerwehr warnt vor „Unwettersightseeingtouren“

Nichtsdestotrotz: Die Gefahr ist immer noch vorhanden und viele Feuerwehren warnen nun davor, die Wassermassen, die noch immer in Städten und Gemeinden wie Altena, Nachrodt oder Lüdenscheid fließen, zu unterschätzen. Die Feuerwehr Plettenberg zum Beispiel appelliert an „den gesunden Menschenverstand“. Alle Bürger sollten sich von Brücken entlang von Gewässern und von Flüssen und Bächen, die über die Ufer getreten sind, fernhalten. Und noch eine Bitte: Man sollte doch von „Unwettersightseeingtouren“ absehen.

Hochwasser in Altena und Nachrodt: Die Bilder am Donnerstag

Das Hochwasser und seine Folgen in Altena und Nachrodt
Das Hochwasser und seine Folgen in Altena und Nachrodt
Das Hochwasser und seine Folgen in Altena und Nachrodt
Das Hochwasser und seine Folgen in Altena und Nachrodt
Hochwasser in Altena und Nachrodt: Die Bilder am Donnerstag

Dass sich die Lage noch einmal verschlimmern könnte, ist auch beim Blick auf die Wetterkarte nicht zu befürchten. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat keine Warnung für die Nacht auf Freitag und für den Tagesverlauf am Freitag herausgegeben. Das Schlimmste scheint also überstanden zu sein.

Die Feuerwehrkräfte im Märkischen Kreis sind noch immer zutiefst erschüttert über die zwei Todesfälle während den Hochwasser-Einsätzen. Am Donnerstag gab es erste Reaktionen.

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