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Unternehmer aus dem MK zum 50. Mal beim Weltwirtschaftsforum in Davos

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US-Präsident Donald Trump sprach am Dienstag in Davos. Mit dabei: Der Mendener Unternehmer Ulrich Bettermann.
US-Präsident Donald Trump sprach am Dienstag in Davos. Mit dabei: Der Mendener Unternehmer Ulrich Bettermann. © dpa

Zum 50. Mal trifft sich die Weltwirtschaftselite zum World Economic Forum (WEF) in Davos - und ebenso oft war und ist ein Unternehmer aus dem Märkischen Kreis dabei.

Menden - Ulrich Bettermann, Kopf des Elektroindustrieunternehmens OBO Bettermann mit Sitz in Menden, verbringt auch 2020 die Tage Ende Januar zwischen den Reichen und Mächtigen der globalen Welt. 

In einer Presseinformation aus dem Hause OBO Bettermann heißt es, der Unternehmer habe am Dienstagmittag US-Präsident Donald Trump bei dessen Auftritt in Davos getroffen. Der enorme Sicherheitsaufwand rund um das amerikanische Staatsoberhaupt habe Bettermann nicht gestört - anders als die Chefs der Deutschen Bank, die wegen der hohen Auflagen das Hotel gewechselt haben sollen. 

Bettermann in Davos: tägliche Fahrt durch die Schweizer Alpen

Bettermann übernachte im eigenen Haus in Klosters - und fahre die 15 Kilometer bis Davos morgens wie abends durch das Kanton Graubünden und die Schweizer Alpen selbst, heißt es weiter. 

Unternehmer Bettermann lasse sich vom Hype um Klimaaktivistin Greta Thunberg so wenig beeindrucken wie von Donald Trump: „Schon klar, dass alle für die Natur und die Umwelt sind, aber die Fakten sprechen ihre eigene Sprache. Nie wurde mehr geflogen, nie wurden mehr Autos gekauft und nie wurde mehr Fleisch gegessen. Und es werden in Asien und Afrika ständig mehr, die auch so leben wollen wie wir in der westlichen Zivilisation“, wird er in der Mitteilung zitiert. 

WEF: Gleichgewicht finden

Beim Weltwirtschaftsforum gehe es darum, ein vernünftiges Gleichgewicht von wirtschaftlichem Wohlstand, sozialem Ausgleich und dem Schutz der Lebensgrundlagen zu finden. 

„Wenn ein politisches Ziel absolut gesetzt wird, dann wird es gefährlich und totalitäres Herrschaftsdenken und Unfreiheit der Menschen sind nicht mehr weit weg“, sagt Bettermann. In Deutschland müsse man ein Interesse daran haben, nicht deindustrialisiert zu werden. „Wenn wirtschaftliche Wertschöpfung vernichtet wird, sind Wohlstand, Arbeitsplätze und Sozialstaat schnell vorbei.“ 

Augenmaß sei auch beim Autoverkehr gefordert. „Dieselverbote sind ausgerechnet in Deutschland ein großes Aktivistenthema, wo diese vorzügliche Antriebstechnik erfunden und zu einem weltweiten Verkaufsschlager entwickelt worden ist.“

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