22 Beamten und zwei Diensthunden vor Ort

Tumult mit 40 Personen im MK: Polizei rückt mit Großaufgebot an - Mann durch Messerstich verletzt

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Mit einem Großaufgebot rückte die Polizei am Mittwoch in die Iserlohner Innenstadt aus. Dort kam es zu einem Tumult mit 40 Personen. (Symbolbild)

Einen großen Tumult hat die Polizei am Mittwochabend in der Iserlohner Innenstadt aufgelöst. Einer Person wurde bei dem Streit ein Messer in den Rücken gestochen. Die Polizei stand zwischenzeitlich 40 Personen gegenüber.

Iserlohn - Vorausgegangen war nach Angaben der Polizei eine Auseinandersetzung zwischen sechs Personen. Die Gründe dafür seien derzeit noch unklar, die Polizei vermutet aber, dass „kulturelle Meinungsunterschiede“ eine Rolle gespielt haben könnten. Doch bei den zunächst Beteiligten blieb es nicht.

Als die Ordnungshüter von der Schlägerei Wind bekamen und mit entsprechender Mannstärke anrückten, um die Lage zu klären, waren sich die ursprünglichen Kontrahenten einig: Es wurde auch seitens der Streithähne „nachalarmiert“. Insgesamt schätzt die Polizei, dass sich etwa 40 Personen am Mühlentor versammelten, von denen ein hohes Konfliktpotential ausging. Auch die Beamten erhielten Verstärkung.

22 Beamten und zwei Diensthunden gelang es, die Meute in Schach zu halten. Dabei konnte allerdings nicht verhindert werden, dass eine Person hinterrücks durch ein kleines Küchenmesser verletzt wurde. Der Stich den Rücken sei zwar nicht lebensgefährlich, darüber hinaus sei das Ausmaß der Verletzung aber noch unklar, hieß es. Der Verletzte wurde am Abend in der Klinik behandelt.

Vier Beteiligte wurden vorläufig festgenommen und kamen über Nacht in Gewahrsam. Einigen Gerüchten in den sozialen Medien hat die Polizei aber ausdrücklich widersprochen. Von einem angeblich gefallenen Schuss wissen die Beamten nichts, lediglich die Sperrung des Kurt-Schumacher-Ringes lässt sich erklären: „Eine Straßensperre hat es nicht gegeben, aber bei so einem Einsatz wird beim Parken der Streifenwagen wenig Rücksicht auf den fließenden Verkehr genommen“, hieß es auf Nachfrage.

Im Einsatz waren etliche Streifenwagen. Nun werden Ermittlungen aufgenommen, wie es überhaupt zu der Auseinandersetzung, vor allem aber zu dem Messerangriff kam. 

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