Tote Hunde in Wohnung in Hemer: Ehemalige Mieterin gefunden

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Hemer - Der Gestank im Hausflur war den Bewohnern eines Mehrfamilienhauses unerträglich - als sie Mitte Juni Alarm schlugen, fanden Rettungskräfte zwei tote Hunde in der Wohnung, aus der der Geruch drang. Die Polizei suchte nach der Frau, die dort zuletzt gewohnt hatte. Am Donnerstag melden die Beamten Erfolg; der Aufenthaltsort der 38-Jährigen sei ermittelt. 

Die Hunde sollen schon mehrere Wochen in den Räumlichkeiten gelegen haben. Zimmer und Hunde befanden sich  nach Polizeiangaben in einem stark verdreckten und verwahrlosten Zustand. Eines der Tiere soll demnach mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einem Spaten getötet worden sein. Der zweite Hund soll sich zum Zeitpunkt des Auffindens eingesperrt in einem Käfig befunden haben.

Die gesuchte Frau soll dort mit zwei Kindern gewohnt haben. Sie gelte als so genannte "Mietnomadin", hieß es. Zeugenhinweise hätten zur Feststellung ihres Aufenthaltsortes geführt. Die nun in Menden wohnhafte 38-Jährige habe sich bislang nicht zur Sache geäußert und lasse sich anwaltschaftlich vertreten, teilt die Polizei mit. Die Stadt Menden sei über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt, der Vorgang zur weiteren Entscheidung an die Staatsanwaltschaft Hagen abgegeben worden.

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