Stichtag ist der 31. Januar

Terminbuchung für Corona-Impfung im MK: Kreis verschickt mehr als 30.000 Briefe

Impfstoff Corona
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Impfstoff der Hersteller Biontech und Pfizer.

Mehr als 30.000 Briefe zur Coronaschutzimpfung hat der Märkische Kreis in dieser Woche an Impfberechtigte verschickt. Darin wird auch erklärt, wie Betroffene einen Impftermin ausmachen können. Angeboten werden bislang nur Termine im Impfzentrum in Lüdenscheid.

In den nächsten Tagen erhalten die Bürgerinnen und Bürger der Generation 80plus Post vom Märkischen Kreis. Sie sind die ersten, die sich im Impfzentrum Lüdenscheid impfen lassen können. „Wir freuen uns, dass es bald losgeht und somit besonders unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie die Riskogruppen geschützt werden. Machen Sie von dem kostenlosen Angebot der Corona-Schutzimpfung Gebrauch und vereinbaren Sie hierfür ab Montag, 25. Januar, einen Termin im Impfzentrum“, appelliert Landrat Marco Voge in einem Brief an die Einwohnerinnen und Einwohner des Märkischen Kreises, die zum Stichdatum 31. Januar 80 Jahre oder älter sind.

Im Brief selbst steht noch ein falsches Startdatum. Anders als im Brief angekündigt, verschiebt sich der Impfstart im Impfzentrum in Lüdenscheid um eine Woche auf den 8. Februar. Der Grund dafür ist die verzögerte Lieferung des Corona-Impfstoffs von Biontech und Pfizer an das Land. Von dem Lieferengpass sind alle 53 Impfzentren in Nordrhein-Westfalen betroffen. Darum waren am Mittwoch auch schon die Impfungen in Kliniken und in den Pflegeheimen unterbrochen worden.

29.000 Postsendungen hat der Märkische Kreis auf den Weg gebracht, um die Generation 80plus umfassend über die Terminvergabe und die Impfung zu informieren. Wer ein Schreiben erhalten hat, kann sich über die Online-Anmeldung www.116117.de oder die kostenlose Telefonnummer 0800 116117 02 ab Montag einen Impftermin ab dem 8. Februar buchen. Gegebenenfalls können Angehörige dabei behilflich sein.

Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann gibt in seinem Brief Hinweise und Ratschläge zur Terminvereinbarung, Anmeldung im Impfzentrum, ärztlichen Aufklärung, Impfung, Nachbeobachtung und zur zweiten Impfung. Seine nachdrückliche Bitte: „Fahren Sie nicht ohne Termin zum Impfzentrum. Die Anzahl der dort vorhandenen Impfdosen wird genau auf die Zahl der Anmeldungen abgestimmt sein.“

Wer seinen Impftermin nicht einhalten kann, sollte ihn rechtzeitig online oder telefonisch umbuchen. „Falls Sie das Impfzentrum nicht besuchen können und zu Hause geimpft werden möchten, muss ich Sie leider noch um ein wenig Geduld bitten“, macht der Gesundheitsminister deutlich. „Wir müssen in diesen Fällen leider abwarten, bis Impfstoffe zugelassen sind, die auch durch das Hausarztsystem genutzt werden“.

Wichtige Fragen rund um die Abläufe im Impfzentrum sind in einer FAQ-Liste beantwortet, die dem Schreiben beiliegt und die Bürgerinnen und Bürger bestmöglich vor informieren soll. Anfahrtsskizzen und Wegbeschreibungen für Auto sowie den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) runden das Infopaket ab.

Gleichzeitig schreibt der Märkische Kreis auch schon rund 3.600 Bürger im Märkischen Kreis an, die zwischen dem 1. Februar und dem 31. Dezember ihren 80. Geburtstag feiern. Diese stehen in der Priorisierungsliste der Bundesregierung an zweiter Stelle und werden ebenfalls schon jetzt informiert. Sobald die erste Zielgruppe 80plus (Stichtag 31. Januar) mit einem Impftermin versehen ist, werden sie schnellstmöglich weitere Informationen und die Möglichkeit erhalten, einen Termin für die Corona-Schutzimpfung im Impfzentrum zu vereinbaren. Alle anderen, die noch nicht zur ersten Prioritätengruppen gehören, können mit einem Online-Tool errechnen lassen, an welchem Termin sie an der Reihe wären.

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