Rettungshubschrauber fliegt Mann (47) nach Lünen

Taucher nach dem Auftauchen bewusstlos in der Sorpe entdeckt

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Sundern - Ein 47-jähriger Mann aus Bergisch Gladbach ist am Sonntag beim Tauchen in der Sorpetalsperre beinahe tödlich verunglückt. Wie die Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis mitteilte, ereignete sich der Zwischenfall beim Auftauchen aus etwa 12 Metern Tiefe. Der Taucher wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Lünen geflogen.

Der Sommer-Tauchplatz an der Sorpe liegt an der L687 etwa auf halber Strecke zwischen Langscheid und Amecke. Wer hier tauchen möchte, muss sich vorher an- und nachher abmelden, ein gültiges Tauchtauglichkeits-Zeugnis vorweisen. Das Tauchgebiet ist vom Ruhrverband an die Sorpesee GmbH vermietet. Alle Anmeldungen erfolgen über die Tauchschule Sorpesee.

Warum der Bergisch Gladbacher nach dem Auftauchen gegen 11 Uhr bewusstlos an der Oberfläche trieb, soll die Auswertung seines Tauchcomputers zeigen, erläuterte Polizei-Pressesprecher Holger Glaremin auf Anfrage.

Nach ersten Angaben des Tauchpartners entdeckte dieser seinen 47-jährigen Tauchkollegen an der Wasseroberfläche. Mit einem Helfer konnte der verunglückte Taucher an Land gezogen und Erste Hilfe-Maßnahmen eingeleitet werden. 

"Aufgrund der Verletzungen musste ein Rettungshubschrauber angefordert werden, der den Mann in eine Klinik nach Lünen flog. Über den genauen Unfallhergang können bislang noch keine Angaben gemacht werden", so die Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis.

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