Vermisster in Bösperde, Schläger in Sümmern

"Hummel in der Luft" mit doppeltem Auftrag 

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Symbolfoto

[Update, Dienstag, 8 Uhr] Menden - Mit Unterstützung aus der Luft hat die Polizei am Montagabend in Menden und Bösperde nach einem Vermissten gesucht - und eine Schlägerei verhindert.

Angefordert hatten die Beamten die Hilfe der Fliegerstaffel Dortmund, um im Raum Bösperde nach einem Mann zu suchen, dessen Ehefrau sich besorgt bei der Polizei gemeldet hatte. 

Aufgrund bestimmter Vorerkrankungen habe man davon ausgehen müssen, dass sich der 63-Jährige in einem schlechten Zustand befindet. Entsprechend groß sei der Sucheinsatz angelegt worden - inklusive "Hummel", hieß es Montagabend. 

Parallel verlaufene Ermittlungen hatten aber mit hoher Wahrscheinlichkeit ergeben, dass keine Gefahr für ihn bestand - weder durch ihn selbst noch durch andere. Auch ein Mantrailer-Hund sei deshalb wieder abbestellt worden. Zwei Streifen suchten am späten Abend noch nach dem Mann. Seitens der Polizei hieß es, dass nicht auszuschließen sei, dass der Mann zu einer Karnevalsparty aufgebrochen war - bestätigen könne man das aber auch nicht. 

Die Suchmaßnahmen wurden daraufhin eingestellt. 

Die Luftunterstützung nutzten die Beamten dann aber noch für eine ungewöhnliche Abschreckungsmaßnahme: Nachdem gegen 20.30 Uhr über Notruf ein Hinweis auf eine bevorstehende Schlägerei einer Gruppe von etwa 15 Mann, die sich mit Baseballschlägern bewaffnet haben sollten, eingegangen war, zeigte die Polizei in einem Park neben der Sümmerner Grundschule Präsenz.  

Die Einsatzabwicklung sei von den Kollegen aus Dortmund unterstützt worden, teilt die Pressestelle mit. Zehn Personen seien in dem Patrk angetroffen worden. Es sei nach übereinstimmenden Aussagen dort aber nur zu verbalen Streitigkeiten gekommen. 

Die Streithähne zeigten sich von der Polizeipräsenz aber sichtlich beeindruckt - alle erhielten Platzverweise. 

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