Bürgertelefon der Stadt Iserlohn bleibt erreichbar

Das finden die Bombenexperten an der A46 in Letmathe

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Kampfmittelräumung

[Update, Dienstag] Iserlohn - Entwarnung in Letmathe: Im Bereich der A46-Ausfahrt haben die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes keine alte Fliegerbombe gefunden. Sondern etwas anderes.  

Die Experten der Bezirksregierung Arnsberg haben am frühen Dienstagnachmittag - schneller als erwartet - mitgeteilt, dass sie an der A46 keine Kampfmittel aus dem 2. Weltkrieg gefunden haben. Bei dem ausgegrabenen Metall handelt es sich um eine etwa zwei Meter lange so genannte Rammkernsonde, wie sie zur Untersuchung der Bodenbeschaffenheit eingesetzt wird.

Christian Eichhorn, Leiter des städtischen Krisenstabes: "Wir sind erleichtert, dass damit eine Sperrung und Räumung des betroffenen Bereiches nicht erforderlich geworden ist." Die Stadt Iserlohn wird nun Anwohner und Gewerbetriebe, die im Falle eines Bombenfundes hätten evakuiert werden müssen, nochmals informieren. Das Bürgertelefon unter der Nummer 02371/217-1234 bleibt noch bis Donnerstag, 6. September, 12 Uhr, besetzt.

Das ist passiert:

Bei der Routine-Auswertung von Luftbildern war ein Verdachtspunkt festgestellt worden, der untersucht werden musste. Am Montagmorgen um 9 Uhr begann der Kampfmittelräumdienst im Bereich der Autobahnauffahrt Letmathe Richtung Hemer mit der Suche. Wegen der schwierigen Bodenbeschaffenheit hatte er mit einem Ende der Suche nicht vor Donnerstag gerechnet.

Die Stadt Iserlohn hatte zuvor vorsorglich rund 1500 Privatpersonen und Gewerbebetriebe in Letmathe angeschrieben, die von einer Evakuierung wegen einer möglichen Bombenentschärfung betroffen gewesen wären.

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