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Nach Brand in Umspannwerk: Strom fließt wieder

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Von: Bettina Görlitzer

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Technischer Defekt am Umspannwerk in der Kalve sorgt für Feuerwehreinsatz
Die Lüdenscheider Feuerwehr musste zum Umspannwerk an der Kalve ausrücken. © Cornelius Popovici

[Update 14.37 Uhr] Zu mehreren Stromausfällen kam es derzeit im südlichen Märkischen Kreis. Mittlerweile hat sich die Situation entspannt.

Märkischer Kreis - Ein Brand im Umspannwerk an der Kalve sorgte Sonntagmittag gegen 11.10 Uhr für eine vorübergehenden Stromausfall im Lüdenscheider Süden. Betroffen waren unter anderem die Bereiche Hellersen und Brüninghausen.

Gemeldet wurden außerdem Stromausfälle bei den Firmen Otto-Fuchs in Meinerzhagen und VDM Metall in Altena, die möglicherweise auf die durch den Brand verursacht Störung zurückzuführen sind. Außerdem gab es einen weiteren Brand an einer Trafostation an der Klagebach in Schalksmühle, der ebenfalls Folge des Brands an der Kalve sein könnte. Dort gab es aber keinen Stromausfall.

Die Feuerwehren aus Lüdenscheid und Schalksmühle waren im Einsatz, um die Brände zu bekämpfen.

Technischer Defekt in Umspannwerk an der Kalve

Ein technischer Defekt im Umspannwerk habe dazu geführt, dass der Endverschluss einer Hochspannungsleitung in Brand geraten ist, erklärte Enervie-Sprecher Andreas Köster. Von dem Umspannwerk aus werden wiederum mehrere Trafostationen wie die in Schalksmühle mit sogenannter Mittelspannung versorgt.

Köster betonte, dass das Sicherheitssystem zuverlässig ausgelöst habe und der defekte Bereich schnell vom Netz genommen wurde. Die Enervie-Mitarbeiter seien zudem zügig vor Ort gewesen und konnten die intakt gebliebenen Teile so zusammenschalten, dass die Stromversorgung nach gut einer Stunde wieder hergestellt gewesen sei.

Die konkrete Reparatur im Umspannwerk soll am Montag beginnen. Diese könne aber aller Voraussicht nach im laufenden Betrieb durchgeführt werden, sodass keine weiteren Stromausfälle zu erwarten seien.

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