Verhängnisvolles Überholmanöver zwischen Werdohl und Lüdenscheid

Zwei Frauen (44/20) und vier Kinder bei Unfall auf dem Höhenweg leicht verletzt

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Der Höhenweg war am Dienstagabend für gut zwei Stunden gesperrt. Bei dem Zusammenstoß von zwei Autos im Bereich des Abzweigs Rentrop wurden beide Fahrerinnen und vier Kinder leicht verletzt.

Werdohl -[Update 30. August] Offensichtlich unbedacht, letztlich leichtsinnig und wohl ungeduldig hat eine 20-jährige Werdohlerin am Dienstagabend einen Unfall auf dem Höhenweg verursacht. Dabei wurden sie und eine weitere Fahrerin aus Lüdenscheid (44) sowie insgesamt vier mitfahrende Mädchen leicht verletzt. Der Höhenweg bei Rentrop blieb mehr als zwei Stunden lang gesperrt.

Gegen 17 Uhr hatte die 44-jährige Lüdenscheiderin in ihrem BMW angehalten, um nach links in Richtung Reiterhof Nölle auf Rentrop abzubiegen. Mit an Bord waren zwei Mädchen im Alter von 11 und 14 Jahren aus Lüdenscheid. Die Frau hielt wegen des Gegenverkehrs an, hinter bildete sich eine kleine Schlange aus vier oder fünf Fahrzeugen. So teilte es die Polizei auf Nachfrage mit.

An dieser Fahrzeugschlange links vorbei fuhr die 20-jährige Werdohlerin. Sie hatte die Situation offensichtlich falsch eingeschätzt. Auch sie hatte zwei Mädchen im Auto, zwei Zwölfjährige. Just in dem Moment bog die 44-Jährige ordnungsgemäß nach links ab, als der kleine Audi sie seitlich mit relativ großer Wucht rammte. Der Wagen der Unfallverursacherin rollte noch einige Meter weiter und blieb in der Wiese stecken.

Höhenweg mehr als zwei Stunden gesperrt

Beide Fahrzeuge wurden an der Lenkung schwer beschädigt, bei dem BMW war das ganze Rad abgerissen und lag neben dem Wagen. Die Polizei registrierte einen Sachschaden von insgesamt 25 000 Euro. Beide Wagen mussten abgeschleppt werden.

Alle sechs Frauen und Mädchen wurden leicht verletzt und mit Rettungswagen in das Klinikum Lüdenscheid gebracht. Die Feuerwehr musste auslaufende Betriebsstoffe abstreuen, es war auch etwas in die Wiese gelaufen. Der Bauer hat dort einen kleinen Flurschaden zu beklagen. Verkehrsschilder kamen auch zu Schaden.

Auch der Baubetriebshof der Stadt Werdohl war im Einsatz. Für rund zwei Stunden wurde der Höhenweg gesperrt, der Feierabendverkehr am letzten Schultag staute sich in beide Richtungen.

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