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Wo wird im MK kostenlos getestet? Kreis hat Schnelltests beschafft

Eine Frau lässt sich  mit einem Antigentest von einer medizinischen Fachangestellten testen.
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Eine Frau lässt sich mit einem Antigentest von einer medizinischen Fachangestellten testen. (Symbolbild).

Märkischer Kreis – Wo werden die kostenlosen Schnelltests durchgeführt, die die Bundesregierung für diese Woche versprochen hat? Diese Frage stellen sich viele Menschen im Märkischen Kreis. Auf Anfrage unserer Zeitung gibt Kreissprecher Alexander Bange eine erste Antwort mit Stand 8. März. Die gute Nachricht vorab: Es sind bereits Schnelltests vorhanden.

„Der Märkische Kreis hat bereits eine größere Menge an Schnelltests selbstständig beschafft und ist somit in Vorleistung getreten. Darüber hinaus wurden frühzeitig weitere Vorbereitungen getroffen, beispielsweise die Planungen und Durchführungen zur Ausweitung der vorhandenen Teststationen in Lüdenscheid und Iserlohn sowie Detailplanungen für die Infrastruktur, Technik, Abläufe etc.“, erklärt Kreissprecher Bange.

Im gesamten Schnelltestverfahren nimmt der Märkische Kreis eine koordinierende Funktion ein. Um eine gut abgestimmte Teststrategie zu koordinieren, habe es am vergangenen Freitag bereits eine Konferenz mit der Bürgermeisterin und den Bürgermeistern in den Städten und Gemeinden gegeben. Eine weitere soll am kommenden Freitag stattfinden, teilt Bange mit.

„Das Land setzt auf Schnelltestungen in den Kreisen und den angeschlossenen Städten und Gemeinden, mit privaten Trägern, mit Hilfsorganisationen sowie mit Ärzten und Apothekern. Deshalb wird der Kreis in dieser Woche einen öffentlichen Aufruf starten, um einen Überblick darüber zu bekommen, welche Organisation oder welche Apotheken Interesse an den Schnelltests haben“, kündigt der Kreissprecher an.

Doch nicht jeder darf die Schnelltests ausgeben, macht Bange klar. Die Interessenten müssten gewisse Anforderungen erfüllen, wie zum Beispiel Schutzmaßnahmen oder Hygienestandards. Außerdem ist man verpflichtet, die Anzahl der Schnelltests sowie positiven Tests dem Märkischen Kreis zu melden. So will die Behörde verhindern, dass gegebenenfalls positive Testergebnisse wegen möglicher Nachteile für Betroffene oder Kontaktpersonen verschwiegen werden.

Können all diese Anforderungen erfüllt werden, erhalten die jeweiligen Stellen eine „Beauftragung“ beziehungsweise „Akkreditierung“ vom Kreis. Sie können die Tests dann mit der Kassenärztlichen Vereinigung und dem Land NRW abrechnen. Weitere Informationen folgen in den nächsten Tagen. Noch ist nicht alles klar. Am Montag fand erneut eine Absprache mit dem Gesundheitsministerium und dem Landkreistag statt.    jiz

Bildzeile: Schon bald können sich die Menschen im Kreis kostenlos testen lassen. Die Vorbereitungen laufen. Foto: dpa

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