Schlägerei, Widerstand und ein Beinahe-Unfall in Iserlohn

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Iserlohn - Auf einen ereignisreichen Pfingstmontag blickt die Polizei in Iserlohn zurück.

Zeugen meldeten der Polizei am Montag, gegen 19.39 Uhr, eine Schlägerei am Kurt-Schumacher-Ring. Drei Personen sollten dort auf eine weitere einschlagen. Als die Beamten eintrafen, waren Schläger und Geschlagene verschwunden. 

Flüchtige Täter und gefährliche Körperverletzung

Die Zeugen gaben eine Beschreibung der Tatverdächtigen ab. Im Rahmen der Fahndung konnten Polizeibeamte zwei 18-Jährige antreffen, auf die die Beschreibung zutraf. Täter Nummer 3 und der Geschädigte blieben jedoch verschwunden. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung.

Auf der Lüdenscheider Straße ereignete sich nach Zeugenangaben am Montag, gegen 21.10 Uhr, eine Schlägerei zwischen mehreren Personen. Als Polizeibeamte am Einsatzort eintrafen, war die Schlägerei bereits beendet. Auf der Straße trafen sie jedoch auf einen 62-jährigen Iserlohner. 

Große Schlägerei mit Stromkabel als Waffe

In seiner Hand befand sich ein Stromkabel, welches er mutmaßlich als Schlagwerkzeug genutzt hatte. Sein Kontrahent, mit dem er sich kurz zuvor noch geschlagen haben soll, war verschwunden. 

Die Sachverhaltsaufnahme quittierte der Mann mit Beleidigungen und Drohgebärden gegenüber den Beamten. Der alkoholisierte und hochaggressive Iserlohner musste in Gewahrsam genommen werden. Hiergegen setzte er sich zur Wehr, in dem er sich massiv sperrte und einen Schlüsselbund in das Gesicht eines Polizisten drückte. 

Er verbrachte den Rest der Nacht im Polizeigewahrsam. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung sowie Verstoß gegen das Waffengesetz.

Beinahe-Unfall mit Polizeiwagen

Eine Einsatzfahrt von Polizeibeamten endete am Samstag, gegen 00.30 Uhr beinahe in einem Unfall. Auf der Fahrt zu einem Einsatz kam ihnen "Im Hütten", Ecke "Hellweg" ein Pkw mit augenscheinlich überhöhter Geschwindigkeit entgegen. 

Der Pkw geriet im Kurvenbereich in den Gegenverkehr. Der Fahrer des Streifenwagens konnte nur knapp eine Kollision verhindern. Die Beamten nahmen die Verfolgung des Pkw auf. Dessen Fahrer reagierte zunächst nicht auf die Anhaltesignale und setzte seine Fahrt fort. 

Nach etwa 2 km verlangsamte der Fahrer seine Fahrt und hielt schließlich an. Da er weiterhin die Anweisungen der Polizisten ignorierte, musste er gewaltsam aus dem Fahrzeug geholt werden. 

Wie sich herausstellte, war der am Steuer sitzende 19-jährige Iserlohner stark alkoholisiert. Ein Vortest verlief positiv. Der Führerschein wurde beschlagnahmt. Eine Blutprobe und ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs durch Fahren unter Alkoholeinfluss waren die Folge.

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