Diverse Fälle am Wochenende

Schläge mit Hundeleine und Fäusten: Mehrere Autofahrer im MK rasten völlig aus

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Gleich mehrere Autofahrer sind am Wochenende im Märkischen Kreis ausgerastet - und schlugen mit Fäusten auf ihre Kontrahenten ein.

Märkischer Kreis - Am Wochenende flogen im Straßenverkehr im Märkischen Kreis die Fäuste. In Iserlohn schlugen am Freitag zwei Männer einen 21-jährigen Fahrer krankenhausreif. In Hemer bekam ein Pkw-Fahrer einen Faustschlag, weil er gehupt hatte. In Lüdenscheid floss Blut nach dem Einsatz einer Hundeleine. In Werdohl schlug ein Unfallzeuge zu.

An der Brüderstraße in Lüdenscheid gerieten zwei Männer aneinander, so die Polizei. So kam es dazu: Beim Abbiegen von der Werdohler Straße auf die Brüderstraße fuhr ein 45-jähriger Autofahrer dicht an einem Paar vorbei, das die Straße überquerte. Deshalb trat der 65-jährige Fußgänger gegen den Pkw. 

Der Fahrer stoppte und stieg aus. Es begann ein Streit. Der 65-Jährige schlug angeblich mit dem Plastikende der Hundeleine zu, der Autofahrer holte zum Faustschlag aus. Als die Polizei kam, saß der Fußgänger stark blutend am Fahrbahnrand. Er musste ins Krankenhaus gebracht werden. Der Autofahrer blieb unverletzt. Die Polizei ermittelt wegen gegenseitiger Körperverletzung.

Unfallzeuge kündigt an, "auszuticken"

In Werdohl schlug ein Unfallzeuge zu: Ein Motorradfahrer und ein Pkw-Fahrer waren gegen 12 Uhr auf der Ütterlingser Straße in Höhe einer Tankstelle zusammengestoßen. 

An diesen Stellen wird im Märkischen Kreis mobil geblitzt

Der Motorradfahrer gehörte zu einer Gruppe von Kradfahrern. Ein nachfolgender Freund verpasste dem Pkw-Fahrer einen Faustschlag aufs Auge. Er war auch während der Unfallaufnahme durch die Polizei kaum zu bändigen und kündigte immer wieder an, "auszuticken".

Schwarz gekleidete Männer schlagen Audi-Fahrer krankenhausreif

In Iserlohn haben zwei Männer am Freitagabend auf offener Straße einen 21-jährigen Schwelmer krankenhausreif geschlagen. Zeugen beobachteten der Polizei zufolge gegen 20 Uhr zwei hintereinander fahrende Autos auf der Straße Altstadt. 

In einem schwarzen Audi saß der spätere Geschädigte. Ein schwarzer Golf 5 war mit drei Personen besetzt. Der Golf-Fahrer bremste immer wieder ab, was den Audi-Fahrer ärgerte und dazu veranlasste, zu "gestikulieren". 

An der Einmündung zur Seitenstraße Wiemer kam der vorne fahrende Golf dann komplett zum Stillstand. Zwei Männer stiegen aus und gingen zu dem Audi. Die Zeugen beobachteten, wie nach "verbalen" Angriffen auch der Audi-Fahrer ausstieg. Sofort hätten die schwarz gekleideten Männer aus dem Golf den Gegner mit Fäusten ins Gesicht geschlagen. Der Audi-Fahrer flog gegen einen wartenden Bus und ging zu Boden. Dort bekam er Tritte und wurde bewusstlos. 

Mann mit Trittleiter krankenhausreif geschlagen - Polizei-Einsatz in Drogenbude

Einer der Männer entfernte das Kennzeichen an dem Golf und lief zu Fuß davon. Die anderen fuhren weiter und ließen den schwer verletzten Gegner auf der Straße liegen

Einer der Tatverdächtigen hat dunkle Haare und "Undercut-Locken". Einer der Angreifer trug rote Schuhe. Der 21-jährige Schwelmer wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Geschädigte gab an, die Angreifer nicht zu kennen.

Altenaer hupt - Chrysler-Fahrer verpasst ihm Faustschlag

Sein Hupen bezahlte ein Altenaer am Freitag um 12.20 Uhr in Hemer mit einem schmerzenden Gesicht, so die Polizei: Auf der Hönnetalstraße staute sich der Verkehr, weil vorne der Fahrer eines getunten Chryslers sehr vorsichtig In den Weiden abbog. Der Altenaer hupte. 

Darauf stieg der Chrysler-Fahrer aus, trat ans offene Autofenster des Altenaers, zog diesen zu sich heran und verpasste ihm einen Faustschlag. Dann fuhr er weiter. Die Polizei beschreibt den Chrysler-Fahrer wie folgt:

  • etwa 30 Jahre alt
  • etwa 1,80 bis 1,85 Meter groß
  • kräftig
  • dunklerer Teint
  • Glatze oder sehr kurz geschorenes Haar
  • Tattoo auf der rechten Gesichtshälfte
  • Brille
  • Pullover mit Harley-Davidson-Motiv, Cargo-Hose mit Flecktarnmuster. -eB

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