Sauerlandpark: Feintuning für Wintergarten

Für die Neuauflage des Wintergartens im Sauerlandpark wird mit einer größeren Eisbahn gerechnet.

HEMER -  Zugegeben: So ganz gerecht wurde der Wintergarten im Sauerlandpark in Hemer seinem Namen nicht, aber trotzdem kamen mehr als 30 .000 Menschen. Denn Eisbahn und Lichtgarten wurden auch ohne Schnee und bei oft milden Temperaturen zu einem Zuschauermagneten.

Deshalb blickten jetzt Park-Geschäftsführer Guido Forsting und Marketingleiter Mirko Heintz einerseits sehr zufrieden zurück, um andererseits schon einen Blick auf die Neuauflage zu werfen, die noch mehr auf die geäußerten Wünsche der Besucher eingehen soll. „Die Resonanz hat gezeigt, dass das Konzept angenommen wird“, so Guido Forsting. „Jetzt läuft das Feintuning an.“

Dazu zählt, dass die Eisbahn voraussichtlich um ein Modul – jeweils fünf Meter in Breite und Länge – erweitert wird. „Mehr geht nicht, denn sonst steigen die Kosten deutlich an“, erklärte Heintz. In einem vertretbaren Kostenrahmen sei ein zusätzlicher Eisblock jedoch durchaus wünschenswert. Denn als eine unerwartete Zugnummer erwies sich das angebotene Eisstockschießen. „Am Ende war die Nachfrage deutlich größer als das Angebot. Wir haben jetzt schon Anmeldungen von Teams aus der Hemeraner Stadtverwaltung“, blickte Forsting optimistisch in die nächste Wintersaison. Zu den organisatorischen Veränderungen zählt ferner, den Zeitpunkt nach vorne zu verlegen: vom 13. Dezember bis zum 11. Januar. Mit der Terminfestsetzung hat die Geschäftsführung speziell Firmen und Gruppen im Visier. So ließen sich Weihnachtsfeiern ideal mit einer Runde Eisstockschießen verbinden. Dafür soll der weitläufige Blücher-Platz optisch neu strukturiert werden. Um die Eisbahn soll sich eine Zeltstadt gruppieren, damit die Besucher ein warmes Plätzchen haben. Forsting: „Das hat gleich einen anderen Wohlfühlcharakter.“ Schon jetzt lägen drei Anfragen von Unternehmen vor, die ihre Feier in einem gemütlich-sportlichen Ambiente planten.

Wie es mit dem Lichtgarten weiter geht, ist derzeit noch weniger konkret. „Über Einzelheiten werden wir im Aufsichtsrat der Sauerlandpark-Gesellschaft sprechen.“

Dass wieder mehr als 240  000 Besucher im vergangenen Jahr in den Park strömten, sei ein großes Verdienst der vielen Ehrenamtlichen und Sponsoren, die den Betrieb überhaupt erst ermöglichten. „Ohne diese Helfer, wie die Nachwuchsabteilung der Roosters, wären die Aufgaben und Angebote gar nicht zu leisten“, unterstrich Heintz.

Das große Interesse der Märker hat auch eine positive finanzielle Seite. „Der Zuschussbedarf für den Park liegt für 2013 bei 850 000 Euro, gestartet sind wir vor drei Jahren mit 1,2 Millionen Euro.“ Mittelfristiges Ziel sei eine Ausgleichszahlung von 700 000 Euro.

Am 1. Mai startet nach kurzem Winterschlaf die Sommersaison. „Es wird ein echtes Fußballjahr“, verspricht Mirko Heintz.

- Von Bernd Eiber

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