Folgen des schweren Unwetters: Strecke der RB 52 bleibt weiterhin gesperrt

Im Umfeld des Hagener Hauptbahnhofs, mit etwa 30 000 Reisenden täglich ein wichtiger Fern-, Regional- und S-Bahnhof, hat das Unwetter großen Schaden mit Auswirkungen auf den Bahnverkehr in der gesamten Region angerichtet.
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Im Umfeld des Hagener Hauptbahnhofs, mit etwa 30 000 Reisenden täglich ein wichtiger Fern-, Regional- und S-Bahnhof, hat das Unwetter großen Schaden mit Auswirkungen auf den Bahnverkehr in der gesamten Region angerichtet.

Etwa drei Wochen nach den schweren Unwettern in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hat die Deutsche Bahn (DB) weitere Verbindungen für den Zugverkehr wieder in Betrieb genommen. Gesperrt bleiben dagegen neben weiteren Abschnitten auch die Strecken Hagen – Brügge (Volmetalbahn) und Hagen – Plettenberg (Ruhr-Sieg-Strecke).

Lüdenscheid – Drei Wochen nach den schweren Unwettern hat die Deutsche Bahn (DB) weitere Verbindungen wieder in Betrieb genommen, darunter auch die Strecke zwischen Hagen und Düsseldorf.

LandkreisMärkischer Kreis
Einwohnerzahl412.120 (Stand: 31.12.2019)
LandratMarco Voge (CDU)

Gesperrt bleiben dagegen neben weiteren Abschnitten auch die Strecken Hagen – Brügge (Volmetalbahn) und Hagen – Plettenberg (Ruhr-Sieg-Strecke). Sie sollen bis Ende des Jahres wieder in Betrieb genommen werden.

Etwa drei Wochen nach den schweren Unwettern in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hat die Deutsche Bahn (DB) weitere Verbindungen für den Zugverkehr wieder in Betrieb genommen. Mitarbeitende und Spezialfirmen haben Schäden an der Infrastruktur vielerorts zunächst behelfsmäßig behoben, damit die Züge schnellstmöglich wieder rollen.

Die Instandsetzungs- und Reparaturarbeiten an Gleisen, Brücken, Oberleitungsmasten, Bahnübergängen sowie Stellwerken, Bahnhöfen und Technik laufen in den kommenden Wochen und Monaten ununterbrochen weiter – auch an Strecken, die bereits wieder für den Zugverkehr frei gegeben sind. Um langfristige Schäden an der Infrastruktur auszuschließen, setzt die DB auch Spezialist:innen ein, die Bauwerke und den Untergrund von Bahnhöfen unter anderem mit Georadar untersuchen. Ziel der DB ist es, bis Jahresende rund 80 Prozent der vom Hochwasser betroffenen Strecken für die Reisenden wieder befahrbar zu machen.
 
Folgende Strecken sind nach den intensiven Anstrengungen kurzfristig wieder befahrbar (Auswahl):

Bochum – Witten

Bochum – Dahlhausen – Hattingen

Düsseldorf – Hagen

Köln-Hansaring – Düren


Diese stark betroffenen Strecken werden die DB-Expert:innen bis Ende des Jahres wieder in Betrieb nehmen:

Bonn – Rheinbach (Teilstrecke der Voreifelbahn)

Erftstadt – Euskirchen (Teilstrecke der Eifelbahn)

Essen – Wuppertal (S-Bahn Rhein-Ruhr Linie 9)

Hagen – Brügge (Volmetalbahn)

Hagen – Plettenberg (Ruhr-Sieg-Strecke)

Herzogenrath – Geilenkirchen (Teilstrecke zwischen Aachen – Mönchengladbach)

Remagen – Walporzheim (Teilstrecke der Ahrtalbahn)


Bei diesen Strecken sind umfangreiche Erneuerungsarbeiten erforderlich, da die Flut die Infrastruktur komplett zerstört hat. Sie stehen erst deutlich nach 2021 wieder für den Bahnverkehr zur Verfügung. Für konkrete Prognosen braucht es zunächst weitere Bestandsaufnahmen und detaillierte Planungen für Reparaturen bzw. den Neubau der Infrastruktur:

Euskichen – Bad Münstereifel (Erfttalbahn)

Euskirchen – Ehrang (Teilstrecke der Eifelbahn)

Rheinbach – Euskirchen (Teilstrecke der Voreifelbahn)

Walporzheim – Ahrbrück (Teilstrecke der Ahrtalbahn)

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